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Wahre Begebenheit in der Kamelschlacht und Nahrawan: Die große Debatte der Ahl-l-Bāyt gegen die Schiiten und Khawārīj über die Mutter der Gläubigen Ā’išha (ra) als Kriegsbeute (ġanīma)


RGRTRET

بِسْــــــــــــــــــمِ اﷲِالرَّحْمَنِ اارَّحِيم

Im Namen Allāh’s, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allāh, dem Herrn aller Welten. Friede und Segen seien auf dem Gesandten, seiner Familie, seine Ehefrauen und seinen Gefährten.

Dieser Artikel lehrt uns, dass beispiellose Verhalten des Āmīr al-Mu’minīn Alī ibn Abī Ṭālib (raḍiallāhu anhu), als er die Ehre des Propheten ﷺ und Mutter der Gläubigen Ā’išha (raḍiallāhu anha) beschützt hat, welches von den heutigen Schiiten versuchen zu wollen, es zu beschmutzen. Hier geht es  darum, als einige Parteimitglieder von Alī ibn Abī Ṭālib nach der Kamelschlacht ihren Anteil an den Besitztümern der Partei Ṭalḥā’s und az-Zubāyr’s (raḍiallāhu anhum) verlangten. Eine Gruppe von ihnen, dachte wohl, dass ihre Gegner keine Muslime sind und so ihr Besitz und Frauen erlaubt seien. Alī weigerte sich jedoch ihnen zu geben, wonach man ihn für diese Entscheidung kritisiert hat. Außerdem beschreibt dies die Stellung Ā’išha über den Kampf von Alī gegen seine alten Kameraden in Nahrawan.

Doch bevor wir damit umgehen, beginnen wir mit einer Überlieferung, welches Imām Aḥmad ibn Ḥanbal (raḥimahullāh) verzeichnet hat:

حَدَّثَنَا حُسَيْنُ بْنُ مُحَمَّدٍ ، قَالَ: حَدَّثَنَا الْفُضَيْلُ يَعْنِي ابْنَ سُلَيْمَانَ ، قَالَ: حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ أَبِي يَحْيَى ، عَنْ أَبِي أَسْمَاءَ مَوْلَى بَنِي جَعْفَرٍ ، عَنْ أَبِي رَافِعٍ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، قَالَ لِعَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ: إِنَّهُ سَيَكُونُ بَيْنَكَ وَبَيْنَ عَائِشَةَ أَمْرٌ ، قَالَ: أَنَا يَا رَسُولَ اللَّهِ ، قَالَ: نَعَمْ قَالَ: أَنَا ، قَالَ: نَعَمْ ، قَالَ: فَأَنَا أَشْقَاهُمْ يَا رَسُولَ اللَّهِ ؟ قَالَ: لَا ، وَلَكِنْ إِذَا كَانَ ذَلِكَ ، فَارْدُدْهَا إِلَى مَأْمَنِهَا

Uns berichtete al-Ḥusāin ibn Muḥammad [1] der sagte: Uns berichtete al-Fuḍāyl ibn Sulaymān [2] der sagte: Uns berichtete Muḥammad ibn Abī Yaḥyā [3] von Abū Asma Mawlana Banī Jā’far [4] von Abū Rafi’ī (raḍiallāhu anhu), dass der Gesandte Allāh’s ﷺ einst Alī prophezeit hat: „Zwischen dir und Ā’išha wird eines Tages ein Krieg ausbrechen.“ Alī sagte: „Ich, Oh Gesandter Allāh’s?“ Er sagte: „Ja.“ Alī wiederholte: „Ich?“ Er sagte: „Ja.“ Dann sagte Er: „Habe ich ein schreckliches Ende zu erwarten, Oh Gesandter Allāh’s?“ Er ﷺ antwortete: „Nein, wenn es jedoch geschieht, dann bringe Sie sicher Nachhause zurück.“

[Musnad no. 26561; Isnadū Ḫasan] [5]

Der Prophet ﷺ prophezeite, dass es einen Kampf zwischen seiner Frau und seinem Schwiegersohn ausbrechen wird und trotz alledem hat er ﷺ sich nicht von ihr geschieden, noch ihren Glauben (Imān) abgesprochen, vielmehr lebte er mit ihr weiter und wurde auf seinem Wunsch bei ihr Zuhause begraben. Dies wiederum stellt einen erdrückenden Beweis gegen Schiiten dar. Als das, was vorhergesagt worden ist, eintraf  zwischen den beiden in der  Kamelschlacht, hat er (raḍiallāhu anhu) sie nach all diesen Kämpfen sehr gut behandelt. Er hat sie weder als eine schlechte Frau angesehen, noch hat er sie umgebracht, wie die theoretische  Strafe der Abtrünnigkeit laut Šarīʿa war.  Er hat ihr nach all dieses Geschehen immer noch als Mutter der Gläubigen angesehen. Dann, als Alī (raḍiallāhu anhu) keine weiblichen Gegangenen nahm und ihren Besitz nicht angeeignet hat, waren darüber eine Gruppe von seiner Anhängerschaft ziemlich verärgert. Noch verärgert war ihnen der von Alī beauftragte Rufer, als er rief, dass wer auch immer Besitz eines Verwandten bei seinen Männern ausmachte, es wieder an sich nehmen konnte. Lediglich Waffen, welche das Zeichen des Staates trugen, gingen an den Staatsschatz.

Imām Abd al-Razzāq ibn Ḥammām as-Sanā’niyy (raḥimahullāh) überliefert:

 عَنْ مَعْمَرٍ ، عَنْ أَيُّوبَ ، عَنِ ابْنِ سِيرِينَ، قَالَ: لَمَّا فَرَغَ عَلِيٌّ مِنْ قِتَالِ أَصْحَابِ الْجَمَلِ ، قَامَ رَجُلٌ فَقَالَ: حَلَّتْ لَنَا دِمَاءُ أَهْلِ الْبَصْرَةِ ، وَحَرُمَتْ عَلَيْنَا أَمْوَالُهُمْ وَنِسَاؤُهُمْ ، فَقَالَ عَلِيٌّ: أَسْكِتُوا هَذَا حَتَّى قَالَهَا مَرَّتَيْنِ أَوْ ثَلَاثًا فَقَامَ إِلَيْهِ عَلِيٌّ ، أَرَأْيُ الْمُتَعَلِّمِينَ تُرِيدُ؟ فَقَالَ النَّاسُ: مَنْ هَذَا الْمُتَعَلِّمُ؟ قَالَ: فَذَهَبَ الرَّجُلُ

Von Mu’ammār [6] von Ayyūb [7] von Ibn Ṣīrīn (raḥimahullāh) [8] der sagte: „Als Alī den Kampf (raḍiallāhu anhu) mit den Leuten der Kamelschlacht beendet hat, kam ein Mann und sagte: „Uns ist das Blut der Leute von Baṣra erlaubt und der Besitz und deren Frauen habt ihr verboten!“ Alī erwiderte: „Sei Still bezüglich diese!“, bis dieser es zwei oder dreimal gesagt hat, so kam Alī ihn entgegen und sagte: „Was wollen den die Ungebildeten?“ So sprachen die Leute: „Wer ist dieser Ungebildete?!“ So ging der Mann weg.“

[Muṣannaf no. 18594; Isnadū Ṣaḥīḥ]

Imām Ibn Abī Shaybāh (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ ، قال : حَدَّثَنَا زَائِدَةُ ، عَنْ عَمْرِو بْنِ قَيْسٍ ، عَنْ زَيْدِ بْنِ وَهْبٍ ، قَالَ: قَالَ عَلِيٌّ: لَا تُتِمُّوا جَرِيحًا وَلَا تَقْتُلُوا مُدْبِرًا ، وَمَنْ أَغْلَقَ بَابَهُ وَأَلْقَى سِلَاحَهُ فَهُوَ آمِنٌ ، فَلَمْ يَكُنْ قِتَالُهُمْ إِلَّا تِلْكَ الْعَشِيَّةَ وَحْدَهَا  فَجَاءُوا بِالْغَدِ يُكَلِّمُونَ عَلِيًّا فِي الْغَنِيمَةِ فَقَرَأَ عَلِيٌّ هَذِهِ الْآيَةُ فَقَالَ : أَمَا إِنَّ اللَّهَ يَقُولُ: وَاعْلَمُوا أَنَّمَا غَنِمْتُمْ مِنْ شَيْءٍ فَأَنَّ لِلَّهِ خُمُسَهُ وَلِلرَّسُولِ سورة الأنفال آية 41 أَيُّكُمْ لِعائِشَةَ ؟ فَقَالُوا : سُبْحَانَ اللَّهِ  أُمُّنَا. فَقَالَ : أَحَرَامٌ هِيَ؟ قَالُوا : نَعَمْ. قَالَ عَلِيٌّ : فَإِنَّهُ يَحْرُمُ مِنْ بَنَاتِهَا مَا يَحْرُمُ مِنْهَا

Uns berichtete Aḥmad ibn Abdullāh [9] der sagte: Uns berichtete Zā’idah [10] von Amr ibn Qāys [11] von Zāyd ibn Wahb (raḥimahullāh) [12] der berichtete: Alī sagte (in der Kamelschlacht): „Müht euch nicht gegen die Verletzten ab, noch tötet die Flüchtigen. Wer auch immer seine Tür verschließt und die Waffen niederlegt, so ist er sicher.“ [13] Ihr Kampf dauerte nur in dieser Nacht, alsdann der nächste Tag erschienen ist, kamen sie (d.h. die Soldaten) und fragten Alī (raḍiallāhu anhu) nach ihrem Anteil an der Beute, worauf Alī rezitiert hat: Allāh sagt: {Und wisset, was immer ihr erbeuten möget, ein Fünftel davon gehört Allāh und dem Gesandten} [8:41] Alī sagte ihnen dann: „Wer von euch soll Ā’išha als Besitz zufallen?“ Sie sagten: „Gelobt sei Allāh, unserer Mutter?!“ Er antwortete: „Warum nicht, ist sie verboten (Haram)?“ Sie sagten: „Ja!“ Alī erwiderte: „Wenn sie euch verboten ist, dann sind auch ihre Töchter (für euch) verboten!“

[Muṣannaf fī al-Aḥādith wā‘ al-Āthār no. 37130; Isnadū Ṣaḥīḥ] [14]

Eine ähnliche überliefert Imām Ibn Abd al-Barr (raḥimahullāh):

حَدَّثَنَا أَحْمَدُ بْنُ مُحَمَّدٍ ، قال حدثنا مُحَمَّدُ بْنُ عِيسَى ، قال حدثنا بَكْرُ بْنُ سَهْلٍ ، قال حدثنا نُعَيْمُ بْنُ حَمَّادٍ ، قال حدثنا مُحَمَّدُ بْنُ فُضَيْلٍ ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ السَّائِبِ ، عَنِ أَبِي الْبَخْتَرِيِّ ، وَالشَّعْبِيِّ ، وَأَصْحَابِ عَلِيٍّ ، عَنْ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ أَنَّهُ لَمَّا ظَهَرَ عَلَى أَهْلِ الْبَصْرَةِ يَوْمَ الْجَمَلِ جَعَلَ لَهُمْ مَا فِي عَسْكَرِ الْقَوْمِ مِنَ السِّلَاحِ وَلَمْ يَجْعَلْ لَهُمْ غَيْرَ ذَلِكَ فَقَالُوا : كَيْفَ تَحِلُّ لَنَا دِمَاؤُهُمْ وَلَا تَحِلُّ لَنَا أَمْوَالُهُمْ وَلَا نِسَاؤُهُمْ ؟ قَالَ : هَاتُوا سِهَامَكُمْ وَأَقْرِعُوا عَلَى عَائِشَةَ ، فَقَالُوا : نَسْتَغْفِرُ اللَّهَ فَخَصَمَهُمْ

Uns berichtete Aḥmad ibn Muḥammad [15] der sagte: Uns berichtete Muḥammad ibn Isā [16] der sagte: Uns berichtete Bukāyr ibn Saḥl [17] der sagte: Uns berichtete Nu’āym ibn Hammād [18] der sagte: Uns berichtete Muḥammad ibn Fuḍāyl [19] von At’ā ibn al-Ṣa’īb [20] von Abū al-Būḫtarīyy und al-Shā’bīyy und den Gefährten Alī’s von Alī (raḍiallāhu anhu), dass als die Leute von Baṣra nach der Kamelschlacht in der Armee erschienen sind und bloß Waffen aneignen konnten und nichts anderes, sagten sie zu Alī: „Wie kann es sein, dass ihr Blut uns erlaubt ist, aber nicht ihr Besitz und ihre Frauen?“ Er sagte: „Bringt eure Pfeile und loset wer von euch Ā’išha zufallen wird.“ Schockiert sagten sie: „Wir bitten Allāh um Vergebung.“ so ließ er sie verstummen.“

[Ğamī’yy bayān al-ʿIlm wā Faḍlihi no. 1130; Isnadū Ḍā’if]

Imām Šhams al-A’immāh Abū Bakr as-Sarkāšīyy (raḥimahullāh) sagte dazu:

وَإِنَّمَا قَالَ ذَلِكَ اسْتِبْعَادًا لِكَلَامِهِمْ وَإِظْهَارًا لِخَطَئِهِمْ فِيمَا طَلَبُوا

„Er sagte dies, um ihre Worte auszuschließen und ihren Irrtum aufzuzeigen, als sie fragten.“

[Kitāb al-Mabsūṭ (2/119)]

Der Punkt ist, dass Alī ibn Abī Ṭālib (raḍiallāhu anhu) seinen Männern verbot irgendeine der Kriegsbeute an sich zunehmen, da die Gegner Muslime waren. Darum auch, als sie nach ihrem Anteil an der Beute fragten, antwortete er auf intelligenter Weise und zeigte ihnen ihre Falschheit, dass sie ihre eigene Mutter Ā’išha (raḍiallāhu anha) nicht beanspruchen können und deshalb auch keines ihrer Töchter. Wiederum gab es andere, die es ernst meinten, die Mutter der Gläubigen als Kriegsbeute haben zu wollen, wie wir es später im berühmten Bericht vom Ibn Abbās (raḍiallāhu anhu) zu lesen bekommen. Wie auch immer, als dann mit die Kamelschlacht beendet war, waren tausende auf Alī wütend. Einige auch haben sich getraut die Mutter der Gläubigen zu beschimpfen.

Imām Muḥammad ibn Jarīr at-Ṭabarīyy (raḥimahullāh) überliefert:

كَتَبَ إِلَيَّ السَّرِيُّ : عَنْ شُعَيْبٍ ، عَنْ سَيْفٍ ، عَنْ مُحَمَّدٍ ، وَطَلْحَةَ ، قَالا : وَغَشِيَ الْوُجُوهُ عَائِشَةَ وَعَلِيٌّ فِي عَسْكَرِهِ ، وَدَخَلَ الْقَعْقَاعُ بْنُ عَمْرٍو عَلَى عَائِشَةَ فِي أَوَّلِ مَنْ دَخَلَ ، فَسَلَّمَ عَلَيْهَا ، فَقَالَتْ : إِنِّي رَأَيْتُ رَجُلَيْنِ بِالأَمْسِ اجْتَلَدَا بَيْنَ يَدَيْ ، وَارْتَجَزَا بِكَذَا ، فَهَلْ تَعْرِفُ كُوفِيَّكَ مِنْهُمَا ؟ قَالَ : نَعَمْ ، ذَاكَ الَّذِي قَالَ : أَعَقَّ أُمٍّ نَعْلَمُ وَكَذَبَ ، وَاللَّهِ إِنَّكِ لأَبَرُّ أُمٍّ نَعْلَمُ ، وَلَكِنْ لَمْ تُطَاعِي . فَقَالَتْ : وَاللَّهِ لَوَدَدْتُ ، أَنِّي مِتُّ قَبْلَ هَذَا الْيَوْمِ بِعِشْرِينَ سَنَةً . وَخَرَجَ فَأَتَى عَلَيْنَا ، فَأَخْبَرَهُ أَنَّ عَائِشَةَ سَأَلَتْهُ ، فَقَالَ : وَيْحَكَ مَنِ الرَّجُلانِ ! قَالَ : ذَلِكَ أَبُو هَالَةَ ، الَّذِي يَقُولُ : كَيْمَا أَرَى صَاحِبُهُ عَلِيًّا “ . فَقَالَ : وَاللَّهِ لَوَدَدْتُ أَنِّي مِتُّ قَبْلَ هَذَا الْيَوْمِ بِعِشْرِينَ سَنَةً

Mir schrieb al-Sarīyy: Von Shu’āyb von Sayf [21] von Muḥammad und Ṭalḥā, die berichteten: „Während Alī in seinem Lager war, kamen Stammesführer, um Ā’išha zu besuchen. Einer der ersten, der dies tat, war al-Qa’qa ibn Amr. Sie sagte zu ihm, als er sie begrüßt hatte: „Ich sah gestern zwei Männer vor mir kämpfen, und sie rezitierten solche und ähnliche Rağaz-Verse. Von den beiden, welche auf deiner Seite waren, weißt du, wer der Kufite ​​war?“ Er (raḍiallāhu anhu) sagte: „Ja, derjenige, der sagte: {Die widerspenstige Mutter, die wir kennen.} und Bei Allāh, er hat gelogen, du bist die pflichtbewussteste Mutter, die wir kennen, aber du wurdest nicht gehorcht.“ Da sagte sie: „Bei Allāh, wäre ich doch vor zwanzig Jahren verstorben.“ Daraufhin ging al-Qa’qa fort und ging zu Alī (raḍiallāhu anhu) und sagte ihm, dass Ā’išha ihn verhört hatte. Da sprach er: „Ach, wer sind die beiden Männer?“ Er sagte: „Einer von ihnen war Abū Ḥalā‘ der sagte: „Ich werde seine Gefährten sehen.“ Da sagte Alī: „Wäre ich dich vor zwanzig Jahren verstorben.“

[at-Tarīkḫ al-Rusūl wā al-Mulūk (3/57); Ḍā’if]

Imām Muḥammad ibn Jarīr  (raḥimahullāh) überliefert an einer späteren Stelle:

كَتَبَ إِلَيَّ السَّرِيُّ : عَنْ شُعَيْبٍ ، عَنْ سَيْفٍ ، عَنْ مُحَمَّدٍ ، وَطَلْحَةَ ، قَالا : مَضَى عَلِيٌّ فَلَحِقَ بِهِ رَجُلٌ ، فَقَالَ : يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ قَامَ رَجُلانِ مِمَّنْ لَقِيتَ عَلَى الْبَابِ ، فَتَنَاوَلا مَنْ هُوَ أَمض لَكَ شَتِيمَةً مِنْ صَفِيَّةَ . قَالَ : وَيْحَكَ لَعَلَّهَا عَائِشَةُ ؟ قَالَ : نَعَمْ ، قَامَ رَجُلانِ مِنْهُمْ عَلَى بَابِ الدَّارِ ، فَقَالَ أَحَدُهُمَا : جُزِيتِ عَنَّا أُمًّا عَقُوقًا وَقَالَ الآخَرُ يَا أُمَّنَا تُوبِي فَقَدْ خَطِيتِ . فَبَعَثَ الْقَعْقَاعَ بْنَ عَمْرٍو إِلَى الْبَابِ ، فَأَقْبَلَ بِمَنْ كَانَ عَلَيْهِ ، فَأَحَالُوا عَلَى رَجُلَيْنِ ، فَقَالَ : أَضْرِبُ أَعْنَاقَهُمَا . ثُمَّ قَالَ : لأُنْهِكَنَّهُمَا عُقُوبَةً . فَضَرَبَهُمَا مِائَةً مِائَةً ، وَأَخْرَجَهُمَا مِنْ ثِيَابِهِمَا

Mir schrieb al-Sarīyy: Von Shu’āyb von Sayf von Muḥammad und Ṭalḥā, die berichteten: Alī (raḍiallāhu anhu) ging und ein Mann kam zu ihm und sagte: „Oh Āmīr al-Mu’minīn! Zwei Männer, die ich zuvor getroffen hatte, standen an der Tür und waren für eine gewisse Person beleidigend, dessen Missbrauch für dich schmerzlicher ist als der von Ṣafiyyah. “ Da sagte er: „Ach, du meinst Ā’išha?“ Er sagte: „Ja! Sie standen vor der Tür des Hauses und einer von ihnen rezitierte: „Oh Mutter, mögest du dafür belohnt werden, was du uns an Ungehorsam getan hast!“ Und der andere rezitierte: „Oh unsere Mutter, kehre um, denn du hast einen Fehler gemacht!“ Also sandte er al-Qa’qa ibn Amr zur Tür und dieser sandte Männer um die beiden Männer zu schnappen. Als er sie bekam sagte er zu ihnen: „Ich werde euch eure Hälse abschneiden!“ Dann aber sagte er: „Nein, vielmehr werdet ihr streng bestraft.“ Da gab er ihnen jeweils hundert Peitschenhiebe und ließ ihnen ihre Kleider ausziehen.“

[at-Tarīkḫ al-Rusūl wā al-Mulūk (3/60); Ḍā’if]

Als die Mutter der Gläubigen sich entschied aus Baṣra aufzubrechen, schickte Alī zu ihr, was sie während der Reise brauchen würde. Ebenso erlaubte er ihren Überlebenden mit ihr zu ziehen. Er wählte 40 wohlbekannte Frauen von Baṣra aus, um sie zu begleiten. Ebenso sandte er ihren Bruder Muḥammad ibn Abī Bakr zum Geleit. Am Tage der Abreise stand Alī mit den anderen Menschen am Tor. Ā’išha kam in einer Sänfte aus dem Haus, wünschte jedermann Lebewohl und betete für sie, worauf die anderen das gleiche taten. Alī ging mit ihr und ihrem Gefolge für etwa eine Meile. Er wies seine Söhne al-Ḥāssan und al-Ḥusāin an mit ihnen den Rest des Tages zu reisen, bevor sie sich verabschieden sollten. Somit hat er (raḍiallāhu anhu) das Versprechen vom Propheten ﷺ erfüllt und ließ die Mutter der Gläubigen (raḍiallāhu anha) sicher nachhause zurück.

Imām Abū Aḥmad ibn Adīyy al-Jurjānīyy  (raḥimahullāh) überliefert:

قال زياد بن أيوب ثنا مصعب بن سلام ثنا بن سوقة عن عاصم بن كليب الجرمي عن أبيه قال انتهينا إلى علي فذكر عائشة فقال حليلة رسول الله صلى الله عليه وسلم

Es sagte Ziyād ibn Ayyūb [22]: Es berichtete Muṣʿab ibn Salam [23]: Uns berichtete Ibn Suqqah [24] von Āsīm ibn Kulāyb al-Jarmīyy [25] von seinem Vater [26] der sagte: Wir gingen zu Alī (raḍiallāhu anhu) und erwähnten Ā’išha (raḍiallāhu anha). So sagte er: „Sie ist die meißt geliebte (Ḫalīla) des Gesandten Allāh’s ﷺ!“

[al-Kāmil fī ad-Ḍuʻafāʼ no. 1844; Ḫasan] [27]

Laiṯ ibn Sā’d berichtet einen Ausspruch von Alī (raḍiallāhu anhu), dass er sagte:

 لَوْ كَانَ امْرَأَةٌ تَكُونُ خَلِيفَةً لَكَانَتْ عَائِشَةُ تَكُونُ خَلِيفَةً

„Gäbe es eine weibliche Kalifen, so wäre es Ā’išha gewesen.“

[Šarḥ Uṣūl Iʻtiqād Ahl-l-Ṣunnah wā al-Jamāʻah no. 2302; Mursal]

Als Frieden zwischen ihnen gab, hatte Alī ibn Abī Ṭālib (raḍiallāhu anhu) das nächste Problem am Hals, als dieser in Ṣiffīn den Schiedsspruch zwischen ihn und Mu’āwiyah (raḍiallāhu anhu) akzeptiert hat, worauf 12.000 seiner Männer ihn verließen und zu Khawārīj mutierten. Verärgert durch Alī’s Entscheidung, hat es ihren Höhepunkt erreicht, ihn als Ungläubig abzustempeln. Im Nachhinein waren sie diejenigen, die die Muslime im allgemein zu Ungläubigen erklären, wenn sie den großen Sünden verfallen sind. Sie legitimieren daraufhin ihren Tod, ihr Vermögen und ihre Frauen. Sie lehnen sich mit Waffengewalt gegen sie auf mit der Begründung, sie würden angeblich damit ihre Fehler zurückweisen. Sie weisen die Ṣunnāh zurück und beziehen sich nur auf den Wortlaut des Qur’āns. Sie sind die schlimmste Schaffung und haben die schlimmste Gestalt. Ihre Heimsuchung gehört zu den schlimmsten Heimsuchungen. Denn sie kleiden diese mit Kleidern des Glaubens, des Jihād, der Ablehnung von Schlechtem und der Eifersucht gegenüber den Heiligtümern. Viele der Prophetengefährten debattierten mit ihnen um sie auf den richtigen Weg zuführen.

Imām Abū Abdullāh al-Ḥākim (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَبُو الْعَبَّاسِ مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ مِنْ أَصْلِ كِتَابِهِ ، ثنا أَبُو أُمَيَّةَ مُحَمَّدُ بْنُ إِبْرَاهِيمَ الطَّرَسُوسِيُّ ، ثنا عُمَرُ بْنُ يُونُسَ بْنِ الْقَاسِمِ الْيَمَامِيُّ ، ثنا عِكْرِمَةُ بْنُ عَمَّارٍ الْعِجْلِيُّ ، ثنا أَبُو زُمَيْلٍ سِمَاكٌ الْحَنَفِيُّ ، ثنا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَبَّاسٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا ، قَالَ : لَمَّا خَرَجَتِ الْحَرُورِيَّةُ اجْتَمَعُوا فِي دَارٍ ، وَهُمْ سِتَّةُ آلافٍ ، أَتَيْتُ عَلِيًّا ، فَقُلْتُ : يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ ، أَبْرِدْ بِالظُّهْرِ لَعَلِّي آتِي هَؤُلاءِ الْقَوْمَ فَأُكَلِّمُهُمْ ، قَالَ : إِنِّي أَخَافُ عَلَيْكَ ، قُلْتُ : كَلا ، قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ : فَخَرَجْتُ إِلَيْهِمْ وَلَبِسْتُ أَحْسَنَ مَا يَكُونُ مِنْ حُلَلِ الْيَمَنِ ، قَالَ أَبُو زُمَيْلٍ : كَانَ ابْنُ عَبَّاسٍ جَمِيلا جَهِيرًا ، قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ : فَأَتَيْتُهُمْ وَهُمْ مُجْتَمِعُونَ فِي دَارِهِمْ قَائِلُونَ ، فَسَلَّمْتُ عَلَيْهِمْ ، فَقَالُوا : مَرْحَبًا بِكَ يَا ابْنَ عَبَّاسٍ ، فَمَا هَذِهِ الْحُلَّةُ ؟ قَالَ : قُلْتُ : مَا تَعِيبُونَ عَلَيَّ ، لَقَدْ رَأَيْتُ عَلَىَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ أَحْسَنَ مَا يَكُونُ مِنَ الْحُلَلِ ، وَنَزَلَتْ : قُلْ مَنْ حَرَّمَ زِينَةَ اللَّهِ الَّتِي أَخْرَجَ لِعِبَادِهِ وَالطَّيِّبَاتِ مِنَ الرِّزْقِ سورة الأعراف آية 32 قَالُوا : فَمَا جَاءَ بِكَ ؟ قُلْتُ : أَتَيْتُكُمْ مِنْ عِنْدِ صَحَابَةِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ مِنَ الْمُهَاجِرِينَ وَالأَنْصَارِ ، لأُبَلِّغُكُمْ مَا يَقُولُونَ الْمُخْبَرُونَ بِمَا يَقُولُونَ ، فَعَلَيْهِمْ نَزَلَ الْقُرْآنُ ، وَهُمْ أَعْلَمُ بِالْوَحْيِ مِنْكُمْ ، وَفِيهِمْ أُنْزِلَ : وَلَيْسَ فِيكُمْ مِنْهُمْ أَحَدٌ ، فَقَالَ بَعْضُهُمْ : لا تُخَاصِمُوا قُرَيْشًا ، فَإِنَّ اللَّهَ يَقُولُ : بَلْ هُمْ قَوْمٌ خَصِمُونَ سورة الزخرف آية 58 قَالَ ابْنُ عَبَّاسٍ : وَأَتَيْتُ قَوْمًا لَمْ أَرْ قَوْمًا قَطُّ أَشَدَّ اجْتِهَادًا مِنْهُمْ مُسْهِمَةٌ وجُوهُهُمْ مِنَ السَّهَرِ ، كَأَنَّ أَيْدِيَهِمْ وَرُكَبَهُمْ تُثَنَّى عَلَيْهِمْ ، فَمَضَى مَنْ حَضَرَ ، فَقَالَ بَعْضُهُمْ : لَنُكَلِّمَنَّهُ وَلَنَنْظُرَنَّ مَا يَقُولُ ، قُلْتُ : أَخْبِرُونِي مَاذَا نَقَمْتُمْ عَلَى ابْنِ عَمِّ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ ، وَصِهْرِهِ وَالْمُهَاجِرِينَ وَالأَنْصَارِ ؟ قَالُوا : ثَلاثًا ، قُلْتُ : مَا هُنَّ ؟ قَالُوا : أَمَّا إِحْدَاهُنَّ فَإِنَّهُ حَكَّمَ الرِّجَالَ فِي أَمْرِ اللَّهِ ، وَقَالَ اللَّهُ تَعَالَى : إِنِ الْحُكْمُ إِلا لِلَّهِ سورة الأنعام آية 57 وَمَا لِلرِّجَالِ وَمَا لِلْحَكَمِ ؟ فَقُلْتُ : هَذِهِ وَاحِدَةٌ ، قَالُوا : وَأَمَّا الأُخْرَى فَإِنَّهُ قَاتَلَ ، وَلَمْ يَسْبِ وَلَمْ يَغْنَمْ ، فَلَئِنْ كَانَ الَّذِي قَاتَلَ كُفَّارًا لَقَدْ حَلَّ سَبْيُهُمْ وَغَنِيمَتُهُمْ ، وَلَئِنْ كَانُوا مُؤْمِنِينَ مَا حَلَّ قِتَالُهُمْ ، قُلْتُ : هَذِهِ ثْنَتَانِ ، فَمَا الثَّالِثَةُ ؟ قَالَ : إِنَّهُ مَحَا نَفْسَهُ مِنْ أَمِيرِ الْمُؤْمِنِينَ فَهُوَ أَمِيرُ الْكَافِرِينَ ، قُلْتُ : أَعِنْدَكُمْ سِوَى هَذَا ؟ قَالُوا : حَسْبُنَا هَذَا ، فَقُلْتُ لَهُمْ : أَرَأَيْتُمْ إِنْ قَرَأْتُ عَلَيْكُمْ مِنْ كِتَابِ اللَّهِ وَمِنْ سُنَّةِ نَبِيِّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ مَا يُرَدُّ بِهِ قَوْلُكُمْ أَتَرْضَوْنَ ؟ قَالُوا : نَعَمْ ، فَقُلْتُ : أَمَّا قَوْلُكُمْ : حَكَّمَ الرِّجَالَ فِي أَمْرِ اللَّهِ فَأَنَا أَقْرَأُ عَلَيْكُمْ مَا قَدْ رَدَّ حُكْمَهُ إِلَى الرِّجَالِ فِي ثَمَنِ رُبْعِ دِرْهَمٍ فِي أَرْنَبٍ ، وَنَحْوِهَا مِنَ الصَّيْدِ ، فَقَالَ : يَأَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا لا تَقْتُلُوا الصَّيْدَ وَأَنْتُمْ حُرُمٌ إِلَى قَوْلِهِ يَحْكُمُ بِهِ ذَوَا عَدْلٍ مِنْكُمْ سورة المائدة آية 95 فَنَشَدْتُكُمُ اللَّهَ أَحُكْمُ الرِّجَالِ فِي أَرْنَبٍ وَنَحْوِهَا مِنَ الصَّيْدِ أَفْضَلُ ، أَمْ حُكْمُهُمْ فِي دِمَائِهِمْ وَصَلاحِ ذَاتِ بَيْنِهِمْ ؟ وَأَنْ تَعْلَمُوا أَنَّ اللَّهَ لَوْ شَاءَ لَحَكَمَ وَلَمْ يُصَيِّرْ ذَلِكَ إِلَى الرِّجَالِ ، وَفِي الْمَرْأَةِ وَزَوْجِهَا قَالَ اللَّهُ عَزَّ وَجَلَّ : وَإِنْ خِفْتُمْ شِقَاقَ بَيْنِهِمَا فَابْعَثُوا حَكَمًا مِنْ أَهْلِهِ وَحَكَمًا مِنْ أَهْلِهَا إِنْ يُرِيدَا إِصْلاحًا يُوَفِّقِ اللَّهُ بَيْنَهُمَا سورة النساء آية 35 فَجَعَلَ اللَّهُ حُكْمَ الرِّجَالِ سُنَّةً مَأْمُونَةً ، أَخَرَجْتُ عَنْ هَذِهِ ؟ قَالُوا : نَعَمْ ، قَالَ : وَأَمَّا قَوْلُكُمْ : قَاتَلَ وَلَمْ يَسْبِ وَلَمْ يَغْنَمْ ، أَتَسْبُونَ أُمَّكُمْ عَائِشَةَ ثُمَّ يَسْتَحِلُّونَ مِنْهَا مَا يُسْتَحَلُّ مِنْ غَيْرِهَا ؟ فَلَئِنْ فَعَلْتُمْ لَقَدْ كَفَرْتُمْ وَهِيَ أُمُّكُمْ ، وَلَئِنْ قُلْتُمْ : لَيْسَتْ أَمَّنَا لَقَدْ كَفَرْتُمْ ، فَإِنَّ اللَّهَ يَقُولُ : النَّبِيُّ أَوْلَى بِالْمُؤْمِنِينَ مِنْ أَنْفُسِهِمْ وَأَزْوَاجُهُ أُمَّهَاتُهُمْ سورة الأحزاب آية 6 فَأَنْتُمْ تَدْورُونَ بَيْنَ ضَلالَتَيْنِ أَيُّهُمَا صِرْتُمْ إِلَيْهَا ، صِرْتُمْ إِلَى ضَلالَةٍ فَنَظَرَ بَعْضُهُمْ إِلَى بَعْضٍ ، قُلْتُ : أَخَرَجْتُ مِنْ هَذِهِ ؟ قَالُوا : نَعَمْ ، وَأَمَّا قَوْلُكُمْ : مَحَا اسْمَهُ مِنْ أَمِيرِ الْمُؤْمِنِينَ ، فَأَنَا آتِيكُمْ بِمَنْ تَرْضَوْنَ وَأُرِيكُمْ ، قَدْ سَمِعْتُمْ أَنَّ النَّبِيَّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ يَوْمَ الْحُدَيْبِيَةِ كَاتَبَ سُهَيْلَ بْنَ عَمْرٍو ، وَأَبَا سُفْيَانَ بْنَ حَرْبٍ ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ لأَمِيرِ الْمُؤْمِنِينَ : “ اكْتُبْ يَا عَلِيُّ : هَذَا مَا اصْطَلَحَ عَلَيْهِ مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ “ , فَقَالَ الْمُشْرِكُونَ : لا وَاللَّهِ مَا نَعْلَمُ إِنَّكَ رَسُولُ اللَّهِ لَوْ نَعْلَمُ إِنَّكَ رَسُولُ اللَّهِ مَا قَاتَلْنَاكَ ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَآلِهِ وَسَلَّمَ : “ اللَّهُمَّ إِنَّكَ تَعْلَمُ أَنِّي رَسُولُ اللَّهِ ، اكْتُبْ يَا عَلِيُّ : هَذَا مَا اصْطَلَحَ عَلَيْهِ مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ “ فَوَاللَّهِ لَرَسُولُ اللَّهِ خَيْرٌ مِنْ عَلِيٍّ ، وَمَا أَخْرَجَهُ مِنَ النُّبُوَّةِ حِينَ مَحَا نَفْسَهُ ، قَالَ عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَبَّاسٍ : فَرَجَعَ مِنَ الْقَوْمِ أَلْفَانِ ، وَقُتِلَ سَائِرُهُمْ عَلَى ضَلالَةٍ

Uns berichtete Abū’l-Abbās Muḥammad ibn Yaqūb [28] aus seinem Buch: Uns berichtete Abū Umayyāh Muḥammad ibn Ibrāhīm al-Tarasušīyy [29]: Uns berichtete Umar ibn Yunūs ibn al-Qāsīm al-Yamamīyy [30]: Uns berichtete Ikrima ibn Ammār al-Ijjlīyy [31]: Uns berichtete Abū Zumāyl Simāk al-Hanafiyy [32]: Uns berichtete Abdullāh ibn Abbās (raḍiallāhu anhu) der berichtete: „Als  sich die Harūriyya (d.h. Khawārīj)  auflehnten, sammelten sie sich an einem  Ort namens Harūra. Ihre Zahl betrug 6.000 und sie waren sich alle einig  darin, gegen Alī zu rebellieren. Als es zu jenem Tage kam, ging ich vor dem Dhuhr-Gebet zu Alī und sagte ihm:  „Oh Āmīr al-Mu’minīn! Führe das Gebet etwas später durch, wenn es kühler geworden ist, denn möglicherweise  werde ich mit diesen Leuten reden. Er  sagte: „Wahrlich, ich fürchte um dich.“ Ich sagte: „Niemals! Ich bin als Mann  guter Manieren bekannt; ich habe bisher niemandem geschadet.“ Er  erlaubte mir zu gehen. Ich kleidete mich  schön, mit dem Besten, was man in  Jemen finden konnte, kämmte mein  Haar und ging mittags zu ihnen, während sie aßen. Ich kam bei Leuten  an, deren Gleiches ich nie sah, was ihre Anstrengung im Gottesdienst anbelangt.  Ihre Stirnen waren von den Niederwerfungen im Gebet verwundet  und ihre Hände rau wie Kamelknie. Sie trugen kürzlich gewaschene  unordentliche Hemden gemeinsam mit  müden und erschöpften Gesichtern. Ich  entbot ihnen den Friedensgruß und sie  sagten: „Herzlich Willkommen, oh Ibn Abbās! Was ist dieser Mantel, den du da  trägst?“ Ich sagte: „Welchen Mantel seht ihr denn an mir? Wahrlich, ich sah den  Gesandten Allāh’s, gekleidet mit dem Besten, was man an jemenitischer Kleidung finden konnte.“ Sodann las ich folgenden Vers: {Sprich: Wer hat die  schönen Dinge Allāh’s verboten, die Er  für Seine Diener hervorgebracht hat  und die guten Dinge der Versorgung?“ Sprich: „Sie sind für die Gläubigen in diesem Leben (und) ausschließlich (für  sie) am Tage der Auferstehung.“ So  machen Wir die Zeichen klar für  Leute,  die  Wissen  haben.} [7:32] Sie sagten:  „Was führt dich hierher?“ Ich antwortete: „Ich komme zu euch von  den Gefährten des Propheten ﷺ, den  Muhājīrūn, den Anṣar und vom Sohn  des Prophetenonkels (d.h. Alī), der sein Schwiegersohn (d. h. des Propheten) ist  und auf sie kam der Qur’ān herab; und sie sind über den Qur’ān wissender als ihr und keiner von ihnen ist unter euch.  Ich bin gekommen, um euch zu übermitteln, was sie zu sagen haben  und ihnen zu übermitteln, was ihr zu sagen habt.“ Einige unter ihnen sagten: „Diskutiert nicht mit den Qurāysh, denn  wahrlich, Allāh sagt: {Nein, sie sind wahrlich ein streitsüchtiges Volk.} [43:58] Dann wandten sich einige unter ihnen zu mir und zwei oder drei von ihnen sagten: „Wahrlich, wir werden mit ihm reden.“ Sodann sagte ich: „Lasst hören; woher dieser Hass, den ihr für die Gefährten von Gesandten Allāh’s ﷺ und seinen Vetter (d.h. Alī) empfindet?“ Sie sagten: „Drei Kritikpunkte.‚ Ich sagte: „Welche sind diese?‚ Sie sagten: „Eine davon ist, dass er menschliche Richter in einer Angelegenheit Allāh’s aufstellte, während Allāh sagt: {Das Urteil liegt nur bei Allāh.} [6:57] Was haben Menschen hiernach in Angelegenheiten des Ḥukm (d.h. Urteil, Entscheidung) zu tun?“ Ich sagte. „Dies ist der erste Punkt.“ Sie sagten: „Der zweite Punkt ist: er hat gekämpft, jedoch keine Sklaven genommen, noch eine Kriegsbeute gemacht. Wenn sie Ungläubige (Kuffar) waren, dann sind sie uns (nach einem siegreichen Krieg) als Sklaven erlaubt und wenn sie Gläubige (Mu’minūn) waren, dann sind sie uns als Sklaven nicht erlaubt, noch ist es erlaubt, mit ihnen zu kämpfen.“ Ich sagte: „Dies ist der zweite Punkt und wie lautet der dritte?“ Sie sagten: „Er hat den Titel des „Āmīr al-Mu’minīn“ von sich abgelegt und wenn er nicht Āmīr al-Mu’minīn ist, dann ist er Āmīr al-Kafirīn (Führer der Ungläubigen).“ Ich sagte: „Habt ihr sonst noch etwas auszusetzen?“ Sie sagten: „Das genügt uns.“ Ich sagte zu ihnen: „Werdet ihr zurückkehren, wenn ich euch vom Buche Allāh’s und von der Ṣunnāh Seines Propheten etwas vortrage, das widerlegt, was ihr sagt?“ Sie sagten: „Ja.‟ Ich sagte: „Was eure Aussage anbelangt, Alī hätte menschliche Richter in einer Sache genommen, die Allāh eigen ist, so werde ich euch aus dem Buche Allāh’s lesen, in dem Allāh Seinen Urteilsgebung den Menschen übertrug, in einer Angelegenheit, deren Wert ein Viertel Dirham beträgt. Allāh befahl den Leuten, in dieser Angelegenheit zu richten. Versteht ihr die Rede Allāh’s, des Erhabenen: {Oh ihr, die ihr glaubt! Tötet kein Wild, während ihr pilgert. Und (wenn) einer von euch ein Tier vorsätzlich tötet, so ist die Ersatzleistung (dafür) ein gleiches Maß vom Vieh, wie das, was er getötet (hat), nach dem Spruch von zwei Redlichen unter euch,} [5:95] Es gehört zum Ḥukm Allāh’s, dass Er Menschen die Vollmacht übertrug, in dieser Angelegenheit zu richten; entspräche es dem Willen Allāh’s, in dieser Angelegenheit selber zu richten, hätte Er es gemacht, jedoch erlaubte Er den Menschen den Schiedsspruch. Ich frage euch für das Wohlgefallen Allāh’s! Ist der menschliche Schiedsspruch, um Streitigkeiten beizulegen und Blutvergießen zu vermeiden besser als der Schiedsspruch über einen gejagten Hasen?“ Sie sagten: „Gewiss, das ist besser.“ Ich sagte: „Und was die Frau und ihren Ehemann anbelangt, (sagt Allāh): {Und wenn ihr einen Bruch zwischen beiden befürchtet, dann sendet einen Schiedsrichter von seiner Familie und einen Schiedsrichter von ihrer Familie.} [4:35] Sind nicht jene Menschen besser, die mit ihrem Richterspruch Konflikte beilegen und Blutvergießen verhindern, als Menschen, die über private Angelegenheiten einer Frau urteilen? Haben wir diesen Punkt beendet?“ Sie sagten: „Ja.“ Ich sagte: „Was eure Aussage anbelangt, er hätte gekämpft, aber keine Sklaven genommen, noch eine Kriegsbeute, so (frage ich euch), würdet ihr eure Mutter Ā’išha als Sklavin nehmen, indem ihr von ihr das für euch erlaubt erklärt, was ihr euch von anderen (Frauen) für erlaubt erklärt, während sie eure Mutter ist? Wenn ihr sagt: “Wir erklären von ihr das für erlaubt, was wir von anderen für erlaubt erklären“ dann habt ihr Unglauben begangen. Und wenn ihr sagt: “Sie ist nicht unsere Mutter“, so habt ihr ebenso Unglauben begangen, (denn Allāh sagt): {Der Prophet steht den Gläubigen näher als sie sich selber und seine Frauen sind ihre Mütter.} [33:6] Ihr befindet euch somit zwischen zwei krankhaften Urteilen. Für welches wollt ihr euch also entscheiden (d.h. entweder den Geschlechtsakt mit der eigenen Mutter für erlaubt erklären oder Allāh’s Zeugnis, sie wäre unsere Mutter, verleugnen). Haben wir diesen Punkt beendet?“ Sie sagten: „Ja.‟ Ich sagte: „Was Alī anbelangt, der den Titel des Āmīr al-Mu’minīn entfernt hat, so werde ich euch etwas darlegen, das euch zufrieden stellen wird: Wahrlich, der Prophet Allāh’s schloss am Tage von Hudaybiyah einen Vertrag mit den Götzendienern ab und der Prophet    sagte zu Alī: “Schreib, oh Alī! Dies ist es, dem Muḥammad, der Gesandte Allāh’s, zustimmt.“ Die Götzendiener sagten: “Wenn wir wüssten, dass du der Gesandte Allāh’s bist, hätten wir dich nicht bekämpft.“ Daher sagte der Gesandte Allāhs ﷺ: “Streiche es, oh Alī! Oh Allāh, wahrlich, Du weißt, dass ich der Gesandte Allāh’s bin; streiche es, oh Alī und schreibe dies: Dies ist es, dem Muḥammad, Sohn Abdullāh’s, zustimmt.“ Ich schwöre bei Allāh, dass der Gesandte Allāh’s ﷺ besser ist als Alī; selbst er hat seinen eigenen Namen streichen lassen und die Streichung seines Namens hebt nicht sein Prophetentum auf. Haben wir diesen Punkt beendet?‛ Sie sagten: „Ja.“ 2.000 von diesen Leuten kamen zurück, während der Rest auf der Grundlage ihrer Irrmeinung getötet wurden sind.“

[Mustadrak alā as-Ṣaḥīḥāyn no. 2582; Ṣaḥīḥ] [33]

Sie ließen sich auf nichts mehr ein und bereiteten sich zum Todeskampfe in Nahrawan vor. Alī ibn Abī Ṭālib machte  sich gegen seine alten Kameraden zu einer Schlachtung bereit, worauf er sie vernichte und siegte. Die Mutter der Gläubigen Ā’išha (raḍiallāhu anha) wollte unbedingt über die Hintergründe von den Leuten die Alī (raḍiallāhu anhu) bekämpfen wollten, wissen.

Imām Aḥmad ibn Ḥanbal (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنِي إِسْحَاقُ بْنُ عِيسَى الطَّبَّاعُ ، حَدَّثَنِي يَحْيَى بْنُ سُلَيْمٍ ، عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُثْمَانَ بْنِ خُثَيْمٍ، عَنْ عُبَيْدِ اللَّهِ بْنِ عِيَاضِ بْنِ عَمْرٍو الْقَارِيِّ ، قَالَ : جَاءَعَبْدُ اللَّهِ بْنُ شَدَّادٍ فَدَخَلَ عَلَى عَائِشَةَ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَا ، وَنَحْنُ عِنْدَهَا جُلُوسٌ ، مَرْجِعَهُ مِنَ الْعِرَاقِ لَيَالِيَ قُتِلَ عَلِيٌّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، فَقَالَتْ لَهُ : يَا عَبْدَ اللَّهِ بْنَ شَدَّادٍ ، هَلْ أَنْتَ صَادِقِي عَمَّا أَسْأَلُكَ عَنْهُ ؟ تُحَدِّثُنِي عَنْ هَؤُلَاءِ الْقَوْمِ الَّذِينَ قَتَلَهُمْ عَلِيٌّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، قَالَ : وَمَا لِي لَا أَصْدُقُكِ ؟ قَالَتْ : فَحَدِّثْنِي عَنْ قِصَّتِهِمْ ، قَالَ : فَإِنَّ عَلِيًّا رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ لَمَّا كَاتَبَ مُعَاوِيَةَ ، وَحَكَمَ الْحَكَمَانِ ، خَرَجَ عَلَيْهِ ثَمَانِيَةُ آلَافٍ مِنْ قُرَّاءِ النَّاسِ ، فَنَزَلُوا بِأَرْضٍ يُقَالُ لَهَا : حَرُورَاءُ ، مِنْ جَانِبِ الْكُوفَةِ ، وَإِنَّهُمْ عَتَبُوا عَلَيْهِ ، فَقَالُوا : انْسَلَخْتَ مِنْ قَمِيصٍ أَلْبَسَكَهُ اللَّهُ تَعَالَى ، وَاسْمٍ سَمَّاكَ اللَّهُ تَعَالَى بِهِ ، ثُمَّ انْطَلَقْتَ فَحَكَّمْتَ فِي دِينِ اللَّهِ ، فَلَا حُكْمَ إِلَّا لِلَّهِ تَعَالَى ، فَلَمَّا أَنْ بَلَغَ عَلِيًّا رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ مَا عَتَبُوا عَلَيْهِ ، وَفَارَقُوهُ عَلَيْهِ ، فَأَمَرَ مُؤَذِّنًا فَأَذَّنَ : أَنْ لَا يَدْخُلَ عَلَى أَمِيرِ الْمُؤْمِنِينَ إِلَّا رَجُلٌ قَدْ حَمَلَ الْقُرْآنَ ، فَلَمَّا أَنْ امْتَلَأَتْ الدَّارُ مِنْ قُرَّاءِ النَّاسِ ، دَعَا بِمُصْحَفٍ إِمَامٍ عَظِيمٍ ، فَوَضَعَهُ بَيْنَ يَدَيْهِ ، فَجَعَلَ يَصُكُّهُ بِيَدِهِ وَيَقُولُ : أَيُّهَا الْمُصْحَفُ ، حَدِّثْ النَّاسَ ، فَنَادَاهُ النَّاسُ ، فَقَالُوا : يَا أَمِيرَ الْمُؤْمِنِينَ ، مَا تَسْأَلُ عَنْهُ إِنَّمَا هُوَ مِدَادٌ فِي وَرَقٍ ، وَنَحْنُ نَتَكَلَّمُ بِمَا رُوِينَا مِنْهُ ، فَمَاذَا تُرِيدُ ؟ قَالَ : أَصْحَابُكُمْ هَؤُلَاءِ الَّذِينَ خَرَجُوا ، بَيْنِي وَبَيْنَهُمْ كِتَابُ اللَّهِ عز وجل ، يَقُولُ اللَّهُ تَعَالَى فِي كِتَابِهِ فِي امْرَأَةٍ وَرَجُلٍ : وَإِنْ خِفْتُمْ شِقَاقَ بَيْنِهِمَا فَابْعَثُوا حَكَمًا مِنْ أَهْلِهِ وَحَكَمًا مِنْ أَهْلِهَا إِنْ يُرِيدَا إِصْلاحًا يُوَفِّقِ اللَّهُ بَيْنَهُمَا سورة النساء آية 35 ، فَأُمَّةُ مُحَمَّدٍ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ أَعْظَمُ دَمًا وَحُرْمَةً مِنَ امْرَأَةٍ وَرَجُلٍ ، وَنَقَمُوا عَلَيَّ أَنْ كَاتَبْتُ مُعَاوِيَةَ : كَتَبَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ، وَقَدْ جَاءَنَا سُهَيْلُ بْنُ عَمْرٍو ، وَنَحْنُ مَعَ رَسُولِ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ بِالْحُدَيْبِيَةِ ، حِينَ صَالَحَ قَوْمَهُ قُرَيْشًا ، فَكَتَبَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ ، فَقَالَ سُهَيْلٌ : لَا تَكْتُبْ : بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ ، فَقَالَ : “ كَيْفَ نَكْتُبُ ؟ “ ، فَقَالَ : اكْتُبْ : بِاسْمِكَ اللَّهُمَّ ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : “ فَاكْتُبْ : مُحَمَّدٌ رَسُولُ اللَّهِ “ ، فَقَالَ : لَوْ أَعْلَمُ أَنَّكَ رَسُولُ اللَّهِ لَمْ أُخَالِفْكَ ، فَكَتَبَ : هَذَا مَا صَالَحَ مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ قُرَيْشًا ، يَقُولُ اللَّهُ تَعَالَى فِي كِتَابِهِ : لَقَدْ كَانَ لَكُمْ فِي رَسُولِ اللَّهِ أُسْوَةٌ حَسَنَةٌ لِمَنْ كَانَ يَرْجُو اللَّهَ وَالْيَوْمَ الآخِرَ سورة الأحزاب آية 21 ، فَبَعَثَ إِلَيْهِمْ عَلِيٌّ عَبْدَ اللَّهِ بْنَ عَبَّاسٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، فَخَرَجْتُ مَعَهُ ، حَتَّى إِذَا تَوَسَّطْنَا عَسْكَرَهُمْ ، قَامَ ابْنُ الْكَوَّاءِ يَخْطُبُ النَّاسَ ، فَقَالَ : يَا حَمَلَةَ الْقُرْآنِ ، إِنَّ هَذَا عَبْدُ اللَّهِ بْنُ عَبَّاسٍ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، فَمَنْ لَمْ يَكُنْ يَعْرِفُهُ فَأَنَا أُعَرِّفُهُ مِنْ كِتَابِ اللَّهِ مَا يَعْرِفُهُ بِهِ ، هَذَا مِمَّنْ نَزَلَ فِيهِ وَفِي قَوْمِهِ : قَوْمٌ خَصِمُونَ سورة الزخرف آية 58 ، فَرُدُّوهُ إِلَى صَاحِبِهِ ، وَلَا تُوَاضِعُوهُ كِتَابَ اللَّهِ ، فَقَامَ خُطَبَاؤُهُمْ ، فَقَالُوا : وَاللَّهِ لَنُوَاضِعَنَّهُ كِتَابَ اللَّهِ ، فَإِنْ جَاءَ بِحَقٍّ نَعْرِفُهُ لَنَتَّبِعَنَّهُ ، وَإِنْ جَاءَ بِبَاطِلٍ لَنُبَكِّتَنَّهُ بِبَاطِلِهِ ، فَوَاضَعُوا عَبْدَ اللَّهِ الْكِتَابَ ثَلَاثَةَ أَيَّامٍ ، فَرَجَعَ مِنْهُمْ أَرْبَعَةُ آلَافٍ كُلُّهُمْ تَائِبٌ ، فِيهِمْ ابْنُ الْكَوَّاءِ ، حَتَّى أَدْخَلَهُمْ عَلَى عَلِيٍّ الْكُوفَةَ ، فَبَعَثَ عَلِيٌّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ إِلَى بَقِيَّتِهِمْ ، فَقَالَ : قَدْ كَانَ مِنْ أَمْرِنَا وَأَمْرِ النَّاسِ مَا قَدْ رَأَيْتُمْ ، فَقِفُوا حَيْثُ شِئْتُمْ ، حَتَّى تَجْتَمِعَ أُمَّةُ مُحَمَّدٍ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، بَيْنَنَا وَبَيْنَكُمْ أَنْ لَا تَسْفِكُوا دَمًا حَرَامًا ، أَوْ تَقْطَعُوا سَبِيلًا ، أَوْ تَظْلِمُوا ذِمَّةً ، فَإِنَّكُمْ إِنْ فَعَلْتُمْ ، فَقَدْ نَبَذْنَا إِلَيْكُمْ الْحَرْبَ عَلَى سَوَاءٍ ، إِنَّ اللَّهَ لَا يُحِبُّ الْخَائِنِينَ ، فَقَالَتْ لَهُ عَائِشَةُ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَا : يَا ابْنَ شَدَّادٍ ، فَقَدْ قَتَلَهُمْ ! فَقَالَ : وَاللَّهِ مَا بَعَثَ إِلَيْهِمْ حَتَّى قَطَعُوا السَّبِيلَ ، وَسَفَكُوا الدَّمَ ، وَاسْتَحَلُّوا أَهْلَ الذِّمَّةِ 59 ، فَقَالَتْ : آللَّهِ ؟ قَالَ : آللَّهِ الَّذِي لَا إِلَهَ إِلَّا هُوَ لَقَدْ كَانَ ، قَالَتْ : فَمَا شَيْءٌ بَلَغَنِي عَنْ أَهْلِ العراقِ يَتَحَدَّثُونَهُ ؟ يَقُولُونَ : ذُو الثُّدَيِّ ، وَذُو الثُّدَيِّ ، قَالَ : قَدْ رَأَيْتُهُ ، وَقُمْتُ مَعَ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ عَلَيْهِ فِي الْقَتْلَى ، فَدَعَا النَّاسَ ، فَقَالَ : أَتَعْرِفُونَ هَذَا ؟ فَمَا أَكْثَرَ مَنْ جَاءَ يَقُولُ : قَدْ رَأَيْتُهُ فِي مَسْجِدِ بَنِي فُلَانٍ يُصَلِّي ، وَرَأَيْتُهُ فِي مَسْجِدِ بَنِي فُلَانٍ يُصَلِّي ، وَلَمْ يَأْتُوا فِيهِ بِثَبَتٍ يُعْرَفُ إِلَّا ذَلِكَ ، قَالَتْ : فَمَا قَوْلُ عَلِيٍّ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ حِينَ قَامَ عَلَيْهِ كَمَا يَزْعُمُ أَهْلُ الْعِرَاقِ ؟ قَالَ : سَمِعْتُهُ يَقُولُ : صَدَقَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ ، قَالَتْ : هَلْ سَمِعْتَ مِنْهُ أَنَّهُ قَالَ غَيْرَ ذَلِكَ ؟ قَالَ : اللَّهُمَّ لَا ، قَالَتْ : أَجَلْ ، صَدَقَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ ، يَرْحَمُ اللَّهُ عَلِيًّا رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ ، إِنَّهُ كَانَ مِنْ كَلَامِهِ لَا يَرَى شَيْئًا يُعْجِبُهُ إِلَّا قَالَ : صَدَقَ اللَّهُ وَرَسُولُهُ ، فَيَذْهَبُ أَهْلُ الْعِرَاقِ يَكْذِبُونَ عَلَيْهِ ، وَيَزِيدُونَ عَلَيْهِ فِي الْحَدِيثِ .

Uns berichtete Ishāq ibn Isā at-Ṭabbā‘ [34]: Mir berichtete Yaḥyā ibn Salim [35] von Abdullāh ibn ʿUṯmān ibn Kathīm [36] von Ubāydullāh ibn Iyād ibn Amr al-Qarīyy [37] der sagte: „Abdullāh ibn Šaddād (raḥimahullāh) [38] kam um Ā’išha (raḍiallāhu anha) zu besuchen, während er und die seinen ebenfalls dort waren. Er war einige Nächte vor Alī (raḍiallāhu anhu) aus dem Irak zurückgekehrt. Sie bat Ibn Šaddād ihr wahrheitsgemäße Antworten auf ihre Frage zugeben und er versicherte dies zu tun. Sie fragte ihn über den Grund der Rückkehr und er antwortete, dass Alī ibn Abī Ṭālib zu Mu’awīyah schrieb, und sie sich darauf einigten das man [Schiedsrichter] zwischen Ihnen beiden aufstellen soll. Ferner seien 8000 der Qur’ānleser von Harūrah, einem Ort bei Kufa gekommen und beschuldigten ihn (Alī) indem sie sagten: „Du hast das Kleid abgelegt, mit welchem dich Allāh gekleidet hat. Du hast den (Titel) Namen verändert, den Allāh dir gab. Vielmehr noch bist du weiter gegangen und hast beschlossen die Religion Allāh’s zu verändern, obgleich niemand außer Allāh entscheidet.“ Dann habe Alī seinen Gebetsrufer angewiesen zu verkünden, dass niemand den Āmīr al-Mu’minīn nahe kommen solle, es sei denn er trage eine Ausgabe des Qur’ān mit sich. Als das Haus sodann von den Qur’ānleser angefüllt war, fragte er nach der Qur’ānausgabe des großen Imāms. Er legte es vor sie, legte seine Hand darauf und sprach: „Oh Muḥṣaf, sprich zu den Menschen!“ Da weinten sie: „Oh Āmīr al-Mu’minīn, was verlangst du von ihm? Es ist doch nichts weiter als Tinte auf Pergament. Wir können dir alles daraus vorlesen, was beabsichtigst du?“ Er (raḍiallāhu anhu) sagte: „Diese, eure Gefährten, welche von uns gegangen sind, zwischen ihnen und mir ist das Buche Allāh’s. Allāh spricht in seinem Buch bezüglich einer Frau und einem Mann: Und wenn ihr fürchtet, dass sich eine Kluft zwischen beiden bildet, so schickt zu ihnen einen Schlichter von seinen Leuten, und einen Schlichter von ihren Leuten. Wenn sie beide eine Einigung wünschen, so wird Allāh sie bei der Schlichtung erfolgreich machen! [4:35] Die Gemeinde Muḥammads, ist verglichen mit einem Mann und einer Frau, gewichtiger in der Wiedervergeltung und Heiligkeit. Sie beschuldigen mich, dass ich mit Mu’āwiyah Frieden geschlossen habe und lediglich „Alī ibn Abī Ṭālib“ schrieb. Wahrlich, Suḥayl ibn Amr kam zu uns, und zum Gesandten Allāh’s ﷺ während wir bei Hudaybiyyah lagerten, als seine Leute, die Qurāysh, Frieden geschlossen hatten. Der Gesandte Allāh’s schrieb: „Im Namen Allāh’s, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen […]“ Doch Suḥayl war damit nicht einverstanden und schlug stattdessen „In deinem Namen, Oh Allāh“ vor. Der Gesandte Allāh’s lies diese Veränderung vornehmen und wollte fortfahren mit „Den Frieden betreffend, auf welchen sich einigten: Muḥammad, der Gesandte Allāh’s und…“ Da sprach Suḥayl erneut: „Würden wir dich als Gesandten Allāh’s kennen, hätten wir uns dir nicht entgegenstellen‘!“ So ließ der Prophet ﷺ auch dies ändern und diktierte: „Den Frieden betreffend, auf welchen sich einigten: Muḥammad ibn Abdullāh…“  Allāh spricht: Wahrlich, ihr habt an dem Gesandten Allāh’s ein schönes Vorbild für jeden, der auf Allāh und den Letzten Tag hofft und Allāh’s häufig gedenkt. [33:21] Abdullāh ibn Šaddād fuhr weiter fort und erzählte, dass Alī (raḍiallāhu anhu) Abdullāh ibn Abbās zu ihnen geschickt hatte, und dass er (Ibn Šaddād) ihn begleitet hatte. Als ibn Abbās inmitten ihrer Armee war, stand ibn Kawā auf und sprach zu ihnen: „O Bewahrer des Qur’ān, dies ist Abdullāh ibn Abbās. Sollte jemand ihn nicht kennen, so kenne ich ihn als einen, welcher mit dem Buche Allāh’s argumentiert, obgleich er es nicht kennt. Er ist einer von jenen, über welche im Qur’ān offenbart wurde: Nein, sie sind streitsüchtige Leute [43: 58] Deshalb schickt ihn zurück und disputiert nicht über das Buch Allāh’s mit ihm!“ Einige von ihnen sprachen: „Bei Allāh, wir werden sehen. Wenn er mit der Wahrheit kommt, so werden wir sie anerkennen und ihm folgen, andernfalls lassen wir ihn verzweifeln.“ Er sprach drei Tage lang aus dem Buch zu ihnen, so dass 4000 von ihnen zurückkehrten und bereuten. lbn Kawā war einer von ihnen. Er brachte sie zurück zu Alī nach Kufa. Danach schickte Alī Nachricht an die übrigen Deserteure. Er sprach: „Ihr habt die Angelegenheit zwischen ihnen und uns gesehen. Ihr mögt bleiben wo immer ihr wünscht, sodass die Gemeinde Muḥammads geeinigt bleibt; zwischen euch und uns sei vereinbart, dass ihr kein unrechtmäßiges Blut vergießt, und auch keine Wegelagerei betreibt […] Wenn ihr dies nicht einhaltet, so sind wir im Krieg mit euch 《wahrlich, Allāh liebt die Verräterischen nicht.》Auf Ā’išha Nachfrage hin bestätigte ibn Šaddād, dass die Abtrünnigen all jene erwähnten Dinge als erlaubt für sich erachteten. Hiernach fragte sie ihn, ob die Menschen des Irak „Dū Ṭadyi“ oder „Dū Ṭadyah“ sagen würden. Er sagte ihr, dass er mit Alī ibn Abī Ṭālib in der Schlacht war, als jener die Menschen rief und ein jemand fragte: „Kennst du ihn?“ Die meisten Kämpfer bestätigten, ihn in einer Moschee‚ beim Verrichten des Gebets oder beim Lesen des Qur’ān gesehen zu haben. So wurde er beschrieben. Als er gefragt wurde, was Alī sagte als sie sich gegen ihn auflehnten, antwortete er ihr, dass er Alī sagen gehört habe: „Allāh und sein Gesandter haben die Wahrheit gesprochen!“ Als sie fragte, ob er noch mehr gesagt habe, antwortete er: „Oh  Allāh, nein!“ Sie sprach: „Natürlich! Allāh und sein Gesandter sprachen die Wahrheit. Möge Allāh barmherzig sein mit Alī. Er sah nie etwas ihm wohlgefälliges, ohne dass er sagte: „Allāh und sein Gesandter haben die Wahrheit gesprochen.“ Die Menschen des Irak jedoch fuhren damit fort, Lügen gegen ihn zu erdichten und ihm gegenüber zu übertreiben.“

[Musnad no. 641; Isnadū Ṣaḥīḥ] [39]

Während des ganzen Angriffs gegen die Khawārīj stand sie an der Seite von Alī ibn Abī Ṭālib und hat die Leute aufgrund der Aussprüche vom Propheten motiviert, ihn zu unterstützen und sie zu bekämpfen. Imām al-Ḥāfīẓ Abū Bakr al-Bazzār (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا إِبْرَاهِيمُ بْنُ سَعِيدٍ الْجَوْهَرِيُّ، ثنا حُسَيْنُ بْنُ مُحَمَّدٍ، ثنا سُلَيْمَانُ بْنُ قَرْمٍ، عَنْ عَطَاءِ بْنِ السَّائِبِ، عَنْ أَبِي الضُّحَى، عَنْ مَسْرُوقٍ، عَنْ عَائِشَةَ أَنَّهَا ذَكَرَتِ الْخَوَارِجَ، وَسَأَلَتْ عَنْ قَتْلِهِمْ؟ يَعْنِي: أَصْحَابَ النَّهْرِ، فَقَالُوا: عَلِيٌّ، فَقَالَتْ: سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَقُولُ: «يَقْتُلُهُمْ خِيَارُ أُمَّتِي، وَهُمْ شِرَارُ أُمَّتِي»

Uns berichtete Ibrāhīm ibn Sā’id al-Jawhārīyy [40]: Uns berichtete al-Ḥusāin ibn Muḥammad: Uns berichtete Sulaymān ibn Qarn [41] von At’ā ibn al-Ṣa’īb von Abū Ḏuha [42] von Masrūq [43] von Ā’išha (raḍiallāhu anha), dass sie die Khawārīj erwähnt hat und gefragt hat wer die Leute von Nahrawan getötet hat. Da sagten sie: „Alī!“ Sie erwiderte: „Ich hörte den Gesandten Allāh’s sagen: „Sie sind die Übelsten meiner Nation, die von den Besten meiner Nation getötet werden.“

[Kashf al-Athār no. 1857; Ṣaḥīḥ lī ghayri wā’l Isnadū Ḍā’if] [44]

Ā’išha (raḍiallāhu anhu) wusste, dass Alī ibn Abī Ṭālib (raḍiallāhu anhu) dereinst von den Khawārīj getötet werden wurde. Als dieser von Aburraḥmān ibn Mulğam getötet wurde, sagte sie (raḍiallāhu anha) wütend:

قَتَلَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ شَيْطَانَ الرَّدْهَةِ

„Getötet wurde Alī ibn Abī Ṭālib von einem entstellten und hässlichen Teufel!“

[Abdullāh ibn Aḥmad, aṣ-Ṣunnāh no. 1366; Ibn Abī Khaythamāh, at-Tarīkḫ no. 157]

Ihre Augen wurden trüb und sie Weinte. Als sie sich sammelte, sagte sie:

رَحِمَ اللَّهُ عَلِيًّا لَقَدْ كَانَ عَلَى الْحَقِّ ، وَمَا كَانَ بَيْنِي وَبَيْنَهُ إِلا كَمَا يَكُونُ بَيْنَ الْمَرْأَةِ وَأَحْمَائِهَا

„Möge Allāh mit Alī barmherzig sein. Er war fürwahr auf der Wahrheit. Und es war nichts zwischen mir und ihm, außer dem was zwischen einer Frau und ihrem Schwager geschieht.“

[al-Bayhāqīyy, Dala’il an-Nubuwwah no. 237]

Wir müssen eines ganz klar sehen: Die Geschichte lehrt uns, dass beispiellose Verhalten von Alī ibn Abī Ṭālib (raḍiallāhu anhu) gegenüber seiner Mutter. Aus den Berichten ist klar zu entnehmen, dass er sie verteidigt und immernoch als Mutter der Gläubigen angesehen hat. Der ganze Streit zwischen ihnen war bloß ein Missverständnis, mehr nicht. Wer immernoch Vorwürfe gegen die Mutter der Gläubigen bringt, obwohl Alī (raḍiallāhu anhu) über ihren Fall schwieg, üben genauso wie einst die Khawārīj Kritik gegen Alī’s Handlungen und Entscheidungen, ohne es zumerken.

وَاللَّهُ أَعْلَمُ

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Abū Zakarīyyah Muḥammad ibn Aḥmad al-Saḫtiyanīyy al-Ḥanbaliyy

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Fußnoten:

[1] Abū Aḥmad al-Ḥusāin ibn Muḥammad ibn Biḥrām at-Tamimīyy al-Marwazīyy al-Bagdadīyy (gest. 213 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

Ibn Numāyr: „Wahrhaftig.“ an-Nasā’īyy: „Es gibt nichts falsches in ihm.“ Ibn Sā’d, Ibn Qanīyy und al-Ijjlīyy: „Vertrauenswürdig.“ al-Ḥākim: „Vertrauenswürdig, Ma’mūn.“ Alī ibn al-Madānīyy: „Unbekannt (Majhūl).“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Ḥāfīẓ, Vertrauenswürdig; er zählt zu den Ḥāḍīṭgelehrten.“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig.“

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 6054; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 1627; Taqrīb at-Tahḏīb no. 1345]

[2] Abū Sulaymān al-Fuḍāyl ibn Sulaymān al-Numayrīyy al-Basrīyy (gest. 183 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Wahrhaftig (Sadūq), machte viele Fehler.

Abū Dāwūd: „Er ist ein nichts.“ Abū Ḥātim: „Er ist nicht stark, schreibt seine Überlieferungen auf.“ Abū Zu’rāh: „Layyin al-Ḥadīṯ.“ an-Nasā’īyy: „Er ist nicht stark.“ Zakarīyyah ibn Yaḥyā as-Sajjīyy: „Wahrhaftig, und er hat Manakīr.“ Ṣālīḥ ibn Muḥammad al-Jazrīyy: „Munkarū’l-Ḥadīṯ.“ Ibn Qanīyy: „Schwach.“ Yaḥyā ibn Mā’in: „Er ist nicht Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Er ist Wahrhaftig.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, machte viele Fehler.“

[ad-Dhahabī, Mizān al-I’tidāl no. 6767;Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 7536; Taqrīb at-Tahḏīb no. 5427]

[3] Abū Abdullāh Muḥammad ibn Abū Yaḥyā al-Aslamīyy al-Madānīyy (gest. 144 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

Yaḥyā ibn Mā’in, Abū Dāwūd, Yaqūb ibn Sufyān, al-Ijjlīyy, Ibn Sā’d, Abū Ya’lā al-Khaliliyy und al-Ḥākim: „Vertrauenswürdig.“ Yaḥyā ibn Sā’id al-Qattān: „Er ist überhaupt nichts wert.“ Ibn Shaḥīn erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt und sagte: „Er hat etwas weiches (Layyin).“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig.“

[Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 8856; Taqrīb at-Tahḏīb no. 6395]

[4] Abū Asmā Mawla Abdullāh ibn Jā’far al-Hijazīyy – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

an-Nasā’īyy: „Es gibt nichts falsches in ihm.“ al-Ijjlīyy und Ibn Sā’d: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Numāyr: „Wahrhaftig.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt.

[al-Ijjlīyy, Mar’īfat at-Ṭhiqāt no. 2067; Ibn Ḥibbān, at-Ṭhiqāt no. 6337; Ibn Najīyy, Tadḥīl no. 974]

[5] Der Āmīr al-Mū’minīn fīl Ḥadīṯ Ibn Ḥājar al-Asqălānīyy (raḥimahullāh) sagte:

 بِسَنَدٍ حَسَنٍ

„Die Überlieferungskette ist gesund.“ 

[Fatḥu’l-Bārī (13/55)]

Imām Abū’l-Ḥāssan al-Ḥaythamīyy (raḥimahullāh) kommentierte:

رَوَاهُ أَحْمَدُ ، وَالْبَزَّارُ ، وَالطَّبَرَانِيُّ ، وَرِجَالُهُ ثِقَاتٌ

„Berichtet von Aḥmad, al-Bazzār und at-Ṭabarānīyy und die Männer (darin) sind Vertrauenswürdig.“

[Majmā az-Zawa’id no. 12024]

[6] Abū Urwa Mu’ammār ibn Rašid al-Azdīyy al-Baṣrīyy al-Yamānīyy (gest. 154 n. H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), Bestätigt (Ṭhabat), tugendhaft (Faḍl) und Autor.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 6809]

[7] Abū Bakr Ayyūb ibn Abī Tamima al-Sakḥtiyānī al-Basrīyy (gest. 131 n.h) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), Bestätigt (Ṭhabat), tugendhaft (Faḍl), Beweiskräftig (Hujjāh) und Ḥāfīẓ.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 605] Siehe auch hier.

[8] Abū Bakr Muḥammad ibn Ṣīrīn al-Anṣārīyy al-Baṣrīyy (gest. 110 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), Bestätigt (Ṭhabat) und prominent (Mašur).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 5985]

[9] Abū Abdullāh Aḥmad ibn Abdullāh ibn Yunūs ibn Abdullāh ibn Qāys at-Tamimīyy al-Kufīyy (gest. 227) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Ḥāfīẓ.

Abū Ḥātim: „Er ist Vertrauenswürdig, Präzise (Mutqin).“ Aḥmad ibn Ḥanbal: „Shāykhūl-Islām, ein rechtschaffener Mann.“ al-Ijjlīyy: „Er ist Vertrauenswürdig, ein Befolger der Ṣunnāh.“ an-Nasā’īyy: „Er ist Vertrauenswürdig.“ Ibn Qanīyy: „Er ist Vertrauenswürdig, Ma’mūn, Zuverlässig.“ Uṭmān ibn Abī Shāybah: „Er ist Vertrauenswürdig, aber nicht Beweiskräftig.“ Ibn Sā’d: „Er ist Vertrauenswürdig, Wahrhaftig, ein Anhänger von der Ahl-l-Ṣunnāh wā’l Jamā’ah.“ Ibn Ḥibbān und Ibn Khalfūn erwähnten ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Der Imām, der Beweistüchtige (Hujjah), der Ḥāfīẓ.“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig, Ḥāfīẓ.“

[ad-Dhahabī, Siyār al-Alām an-Nubalā’a no. 6151; Ibn Ḥājar, Tahḍhīb at-Tahḍhīb no. 87; Taqrīb at-Tahḍhīb no. 63]

[10] Abū’l-Ṣalṭ Zā’idah ibn Qudama at-Ṭaqafīyy al-Kufīyy (gest. 160 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Bestätigt (Ṭhabāt).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 1982]

[11] Abū al-Ṣabah Umar ibn Qāys al-Mašīr at-Ṭaqafīyy al-Ijjlīyy al-Kufīyy – ein Überlieferer von al-Bukhārī in Adab und Abū Dāwūd – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

Aḥmad ibn Ṣālīḥ al-Misrīyy, Abū Ḥātim, Yaḥyā ibn Mā’in und Yaqūb ibn Sufyān: „Vertrauenswürdig.“ Abū Dāwūd: „Von den Vertrauenswürdigen Leuten.“ Ibn Hazm: „Unbekannt.“ Uṭmān ibn Abī Shaybāh: „Ḍā’if al-Ḥāḍīṭ.“ Ibn Ḥibbān, Ibn Khalfūn und Ibn Shaḥīn erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig, Murj’i.“ Ibm Ḥājar: „Wahrhaftig, litt gelegentlich unter Verwirrungen und er wurde des Irjā bezichtigt.“

[Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 6815; Taqrīb at-Tahḏīb no. 4958]

[12] Abū Sulaymān Zayd ibn Wahb al-Juhānīyy al-Kufīyy al-Hamdānīyy (gest. 96 n.H)  – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Hochgeschätzt (Jalil).

al-Ijjlīyy, Ibn Kharrāš, Yaḥyā ibn Mā’in, Ibn Sā’d und al-Bayhāqīyy: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥibbān, Ibn Khalfūn und Ibn Shaḥīn erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Der Imām, der Beweistüchtige (Hujjāh).“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig und Hochgeschätzt.“

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 578; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 2781; Taqrīb at-Tahḏīb no. 2159]

[13] Imām Ibn Sā’d (raḥimahullāh) überliefert:

نا عَبْدُ الْعَزِيزِ بْنُ مُحَمَّدٍ، عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ، عَنْ أَبِيهِ، عَنْ عَلِيِّ بْنِ حُسَيْنٍ، أَنَّ مَرْوَانَ بْنَ الْحَكَمِ، قَالَ لَهُ وَهُوَ أَمِيرٌ بِالْمَدِينَةِ: مَا رَأَيْتُ أَحَدًا أَحْسَنَ غَلَبَةً مِنْ أَبِيكَ عَلِيِّ بْنِ أَبِي طَالِبٍ، أَلا أُحَدِّثُكَ عَنْ غَلَبَتِهِ إِيَّانَا يَوْمَ الْجَمَلِ؟ قُلْتُ: الأَمِيرُ أَعْلَمُ، قَالَ: لَمَّا الْتَقَيْنَا يَوْمَ الْجَمَلِ تَوَافَقْنَا، ثُمَّ حَمَلَ بَعْضُنَا عَلَى بَعْضٍ، فَلَمْ يَنْشَبْ أَهْلُ الْبَصْرَةِ أَنِ انْهَزَمُوا، فَصَرَخَ صَارِخٌ لِعَلِيّ ” لا يُقْتَلُ مُدْبِرٌ، وَلا يُذَفَّفُ عَلَى جَرِيحٍ، وَمَنْ أَغْلَقَ عَلَيْهِ بَابِ دَارِهِ فَهُوَ آمِنٌ، وَمَنْ طَرَحَ السِّلاحَ آمِنٌ “، قَالَ مَرْوَانُ: وَقَدْ كُنْتُ دَخَلْتُ دَارَ فُلانٍ، ثُمَّ أَرْسَلْتُ إِلَى حَسَنٍ وَحُسَيْنٍ ابْنِي عَلِيٍّ، وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِ عَبَّاسٍ، وَعَبْدِ اللَّهِ بْنِجَعْفَرٍ، فَكَلَّمُوهُ، قَالَ: ” هُوَ آمِنٌ فَلْيَتَوَجَّهْ حَيْثُ شَاءَ “، فَقُلْتُ: لا وَاللَّهِ مَا تَطِيبُ نَفْسِي حَتَّى أُبَايِعَهُ، فَبَايَعْتُهُ، ثُمَّ قَالَ: اذْهَبْ حَيْثُ شِئْتَ

Uns berichtete Abd al-Azīz ibn Muḥammad von Jā’far ibn Muḥammad von seinem Vater von Alī ibn al-Ḥusāin (raḥimahullāh), dass Marwān ibn al-Ḥakam (raḍiallāhu anhu) zu ihm sagte und er ist der Statthalter gewesen: “Ich habe nie jemanden gesehen der besser Siegreich war, als dein Vater Alī ibn Abī Ṭālib (raḍiallāhu anhu). Soll ich dir über seinen Sieg am Tag der Kamelschlacht erzählen? Ich sagte: “Der Amīr weiß es besser.” Er sagte: “Als wir uns am Tag der Kamelschlacht trafen, vereinbarten wir uns. Danach belasteten sich einige gegenseitig, alsdann die Leute von Baṣra ausbrachen, dass sie eine Niederlage erlitten, schrie eine Person von Alī: “Ein Rechtschaffenen tötet man nicht und Alī wird nicht verwundet getragen. Wer die Tür seines Hauses geschlossen hält, ist sicher und wer die Waffen zu Seite legt, ist sicher.” Marwān sagte: “Dann ging ich in das Haus von einer Person, und habe ihn zu den Söhne Alī, al-Ḥāssan und al-Ḥusāin sowie Abdullāh bin Abbās und Abdullāh bin Jā‘far gesendet. Sie sprachen mit ihm und er (Alī) sagte: “Er ist sicher, er kann hingehen wo immer er will.” So sagte ich: “Nein bei Allāh, meine Seele wird kein Heil finden, bis ich ihn den Treueschwur gebe.” So gab ich ihn den Treueschwur, alsdann sagte er: “Geh wo immer du willst.”

[at-Ṭabaqāt no. 2947; Ṣaḥīḥ]

Imām Abū Yusūf al-Qaḍīyy (raḥimahullāh) überliefert:

حَدَّثَنَا أَشْعَثُ , عَنِ الْحَسَنِ , قَالَ : كَانَ يَكْرَهُ قَتْلَ الأَسَارَى . وَحَدَّثَنَا بَعْضُ الْمَشْيَخَةِ , عَنْ جَعْفَرِ بْنِ مُحَمَّدٍ , عَنْ أَبِيهِ : أَنَّ عَلِيًّا رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ أَمَرَ مُنَادِيهِ فَنَادَى يَوْمَ الْبَصْرَةِ : “ لا يُتْبَعُ مُدْبِرٌ , وَلا يُذَفَّفُ عَلَى جَرِيحٍ , وَلا يُقْتَلُ أَسِيرٌ ، وَمَنْ أَغْلَقَ بَابَهُ فَهُوَ آمِنٌ ، وَمَنْ أَلْقَى سِلاحَهُ فَهُوَ آمِنٌ

Uns berichtete Āš’hat von al-Ḥāsan, dass er sagte: „Alī hasste es die Gefangenen zu töten.“ Und einige unsere Gelehrten berichten von Jā’far ibn Muḥammad von seinem Vater: „Alī (raḍiallāhu anhu) berief ein Anrufer und ließ ihn folgenden sagen: „Verfolgt nicht jene die geflohen sind und beschimpft auch nicht die verletzten, noch tötet sie. Wer die Tür seines Hauses geschlossen hält, ist sicher und wer die Waffen zu Seite legt, ist sicher.”

[Kitāb Kharāj no. 258]

Imām al-Ḥāfīẓ Abū Bakr al-Bayhāqīyy (raḥimahullāh) überliefert:

أَخْبَرَنَا مُحَمَّدُ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ الْحَافِظُ ، وَمُحَمَّدُ بْنُ مُوسَى بْنِ الْفَضْلِ ، قَالا : ثَنَا أَبُو الْعَبَّاسِ مُحَمَّدُ بْنُ يَعْقُوبَ ، ثَنَا هَارُونُ بْنُ سُلَيْمَانَ الأَصْبَهَانِيُّ ، ثَنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ مَهْدِيٍّ ، عَنْ سُفْيَانَ ، عَنْأَبِي إِسْحَاقَ ، عَنْ خُمَيْرِ بْنِ مَالِكٍ ، قَالَ : سَمِعْتُ عَمَّارَ بْنَ يَاسِرٍ ، سَأَلَ عَلِيًّا رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا : “ عَنْ سَبْيِ الذُّرِّيَّةِ ، فَقَالَ : لَيْسَ عَلَيْهِمْ سَبْيٌ ، إِنَّمَا قَاتَلْنَا مَنْ قَاتَلَنَا ، قَالَ : لَوْ قُلْتَ غَيْرَ ذَلِكَ لَخَالَفْتُكَ

Uns berichtete Muḥammad ibn Abdullāh al-Ḥāfīẓ und Muḥammad ibn Musā ibn al-Faḍl der sagte: Uns berichtete Abū’l-Abbās Muḥammad ibn Yaqūb: Uns berichtete Harūn ibn Sulaymān al-Aṣbaḥānīyy: Uns berichtete Aburraḥmān ibn Mahdīyy von Sufyān von Abū Iṣḥāq von Khamīr ibn Mālik der sagte: Ich hörte Ammār ibn Yasīr (raḍiallāhu anhu), dass er Alī über die Gefangenschaft der Nachkommenschaft (in der Kamelschlacht) befragte, da sagte er (raḍiallāhu anhu): „Es gibt bei ihnen keine Gefangenschaft, wir haben lediglich bloß die bekämpft die uns bekämpft haben.“ Ammār erwiderte: „Hättest du was anderes gesagt, so hätte ich mich dir widersetzt.“

[Sunān al-Kubrā no. 15397; Isnadū Ḫasan]

[14] Der Āmīr al-Mū’minīn fīl Ḥadīṯ Ibn Ḥājar (raḥimahullāh) kommentierte:

بِسَنَدٍ صَحِيحٍ

„Mit einer authentischen Überlieferungskette.“

[Fatḥu’l-Bārī (7/31)]

[15] Abū Umar Aḥmad ibn Muḥammad ibn Aḥmad ibn Sā’id ibn al-Ḥābab ibn al-Jusğur al-Qurṭūbīyy al-Umawīyy ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), Imām und ein Muḥaddīth.

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 3908]

[16] Abū Abdullāh Muḥammad ibn Isā ibn Rifa’ā al-Andalusīyy al-Khulānīyy (gest. 337 n.H) wurde der Fälschung bezichtigt.

[Ibn Ḥājar, Lisān al-Mizān no. 7288]

[17] Abū Muḥammad Bukāyr ibn Saḥl ibn Ismā’il ibn Nafi’īyy al-Damiyatīyy (gest. 289 n.H) ist Akzeptabel (Maqbūl).

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 2611; Ibn Ḥājar, Lisān al-Mizān no. 1582]

[18] Abū Abdullāh Nu’āym ibn Ḥammād ibn Mu’āwiyah al-Marwazīyy al-Khuza’īyy (gest. 228 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa außer an-Nasā’īyy – ist Wahrhaftig (Sadūq) und machte viele Fehler.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 7166]

[19] Abū Aburraḥmān Muḥammad ibn Fuḍāyl ibn Ghazwān al-Du’abīyy al-Kufīyy (gest. 195 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – Ist Wahrhaftig (Sadūq), Autor und bezichtigt des Schiismus.

Alī ibn al-Madānīyy: „Vertrauenswürdig, Ṭhabat fī al-Ḥāḍīṭ.“ Abū Dāwūd: „Er war ein purer Schiite gewesen.“ Abū Zu’rāh: „Wahrhaftig, von den Leuten des Wissens.“ Aḥmad ibn Ḥanbal: „Er war ein Schiite und er ist Ḫasan al-Ḥāḍīṭ.“ al-Ijjlīyy: „Vertrauenswürdig, Schiite.“ an-Nasā’īyy: „Es gibt nichts falsches in ihm.“ Yaḥyā ibn Mā’in, Yaqūb ibn Sufyān und Ibn Jawzīyy: „Vertrauenswürdig.“ Abū Ḥātim: „Shāykh.“ ad-Daraqutnīyy: „Ṭhabat fī al-Ḥāḍīṭ“ Ibn Sā’d: „Vertrauenswürdig, Wahrhaftig, hat viele Überlieferungen, Schiit, doch gab es einige die mit ihn nicht argumentiert haben.“ Ibn Ḥibbān: „Er war ein extremer Schiite.“ Abū Iṣḥāq al-Južanīyy: „Er ist von der Wahrheit abgewichen.“ Ibn Hazm: „Er hörte nichts  von At’ā ibn al-Ṣa’īb außer nachdem sein Zustand sich verschlechtert hat.“ ad-Dhahabī: „Wahrhaftig.“ Und: „Vertrauenswürdig, Schiite.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, Autor und bezichtigt des Schiismus.“

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 5052; Mizān al-I’ditāl no. 10825; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 8660; Taqrīb at-Tahḏīb no. 6227]

[20] Abū al-Sā’īb At’ā ibn al-Ṣa’īb ibn Yazīd at-Ṭaqafīyy (gest. 136 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Wahrhaftig (Sadūq), doch am Ende seines Zeitalters verschlechterte sich sein Zustand.

Ayyūb al-Sakhtiyanīyy: „Vertrauenswürdig.“ Yaḥyā ibn Sā’id al-Qattān: „Ich kenne niemanden der seine früheren Überlieferungen kritisiert hätte.“ al-Bukhārī: „Seine früheren Überlieferungen sind authentisch.“ al-Ijjlīyy: „Vertrauenswürdig.“ Und: „Jayiz al-Ḥāḍīṭ außer dass sein Zustand sich am Ende verschlechtert hat.“ Und: „Am Ende verschlechterte sich sein Zustand; deshalb wer auch immer von ihm zu solchen Zeiten gehört hat, so sind sie Muḍṭarib al-Ḥāḍīṭ.“ Abū Jā’far at-Ṭaḥawīyy: „Sein Zustand hat am Ende enorm verschlechtert.“ Und: „Vielmehr werden seine früheren Überlieferungen, welche von ihm früher gehört haben, nur von vier Leute angenommen, diese sind: Shū’bāh, Sufyān at-Ṭawrīyy, Hammad ibn Salama und Hammad ibn Zayd.“ Abū Jā’far al-Uqāyli erwähnt ihn in ad-Du’afā und sagte: „Sein Zustand veränderte sich am Ende.“ Abū Ḥātim: „Er hat die Stellung eines Wahrhaftigen, Mustaqim al-Ḥāḍīṭ und dies bevor er an geistliche Verwirrung litt. Sodann veränderte sich sein Zustand zum Schlechten. Hammad ibn Zayd hörte von ihm, noch bevor er an Verwirrung litt.“ Alī ibn al-Madānīyy: „Er ist nicht Schwach.“ Aḥmad ibn Ḥanbal: „Vertrauenswürdig, rechtschaffen.“ Und: „Wer von ihm seine Überlieferungen früher hörte, so ist das gehörte authentisch. Und wer von ihm später hörte, so sind diese Nichtig. Shū’bāh und Sufyān hörten von ihm früher, doch Jarīr ibn Abd al-Ḥamid, Khalid ibn Abdullāh und Ismā’il ibn Ulayyāh hörten von ihm später.“ an-Nasā’īyy: „Sein Zustand verschlechterte sich und die bestätigten Leuten die von ihm (vorher) berichten sind: Sufyān at-Ṭawrīyy und Shū’bāh ibn al-Ḥajjāj und die Berichtevon Ḥammad ibn Zayd von ihm sins Jayid.“ Zakarīyyah ibn Yaḥyā as-Sajjīyy: „Wahrhaftig, Vertrauenswürdig. Es gibt keine Leute die seine früheren Überlieferungen kritisiert haben.“ ad-Daraqutnīyy: „Er veränderte sich. Mit seinen Überlieferungen wird nicht argumentiert außer die früheren.“ Ibn Sā’d: „Vertrauenswürdig, sein Gedächtnis veränderte sich am Ende und verschlechterte sich zunehmend.“ Yaqūb ibn Sufyān al-Fasāwīyy: „Vertrauenswürdig, beweiskräftig; doch am Ende hat er sich verändert.“ Abū’l-Qāsim at-Ṭabarānīyy: „Vertrauenswürdig, am Ende seines Zeitalters verschlechterte sich sein Zustand. Welche die vorher von ihm hörten wie Sufyān, Shū’bāh, Zuhāyr und Zā’idah, so sind diese authentisch.“ Abū Alī al-Bazzār: „Vertrauenswürdig, bekannt, doch sein Zustand veränderte sich und so sind seine Überlieferungen Muḍṭarib.“ Ibn Ğarūd: „Mit seinen Überlieferungen wird nicht argumentiert und Ismā’il ibn Ulayyāh sagte: „Er ist für mich schwächer als Layṭ.“ Yaḥyā ibn Mā’in: „Sein Zustand verschlechterte sich, mit ihm wird nicht argumentiert.“ Und: „Layṭ ist Schwach wie At’ā ibn al-Ṣa’ib.“ Und: „Vertrauenswürdig, und das gehörte von Jarīr von ihm zählen nicht zu den authentischen Überlieferungen.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. Abū’l-Arab al-Qayrawānīyy und Ibn Burqīyy erwähnt ihn in ad-Ḍu’afā. ad-Dhahabī: „Er hat was weiches (Layyin), Vertrauenswürdig, übles Gedächtniskraft am Ende.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, sein Zustand veränderte sich am Ende.“

[Ibn Adīyy, al-Kāmil fī ad-Ḍuʻafāʼ no. 1522; Mughlaṭāyy, Ikmāl Tahḏīb al-Kamāl no. 3715; ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 960; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 6386; Taqrīb at-Tahḏīb no. 4592]

[21] Sayf ibn Umar at-Tamimīyy (gest. 180 n.H) – ein Überlieferer von at-Tirmidhīyy – ist Schwach (Ḍā’if), doch eine Säule in Geschichte.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 2724]

[22] Abū Hashīm Ziyād ibn Ayyūb al-Dulawāyh at-Tusīyy al-Bagdadīyy (gest. 252 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Ḥāfīẓ.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 2056]

[23] Muṣʿab ibn Salam at-Tamimīyy al-Kufīyy al-Bagdadīyy – ein Überlieferer von at-Tirmidhīyy – ist Wahrhaftig (Sadūq), litt unter Wahn.

al-Ijjlīyy: „Vertrauenswürdig.“ Abū Ḥātim: „Shāykh, er hat die Stellung eines Wahrhaftigen.“ Abū Bakr al-Baghandīyy: „Shāykh, Wahrhaftig.“ Ibn Adīyy: „Er hat befremdliche Überlieferungen, doch ich hoffe er ist Einwandfrei.“ Ibn Shaḥīn erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. Yaḥyā ibn Mā’in: „Wahrhaftig.“ Und: „Es gibt nichts falsches in ihm.“ Und: „Schwach.“ Zakarīyyah ibn Yaḥyā as-Sajjīyy: „Schwach, Munkarū’l-Ḥāḍīṭ.“ al-Bazzār: „Sehr schwach, er hat verwerfliche Überlieferungen.“ Abū Dāwūd: „Weich (Layyin).“ Abū Zu’rāh: „Ḍā’if al-Ḥāḍīṭ.“ Ibn Ḥazm: „Schwach.“ Alī ibn al-Madānīyy: „Er war ein Schiite.“ Uqāyli, Ibn Ğarūd, Abū’l-Arab al-Qayrawānīyy und Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in ad-Ḍu’afā. ad-Dhahabī: „Ibn al-Madānīyy schwächte ihn.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, litt unter Wahn.“

[ad-Dhahabī, Mizān al-I’tidāl no. 8562; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 9308; Taqrīb at-Tahḏīb no. 6690]

[24] Abū Bakr Muḥammad ibn Suqqah al-Ghanawīyy al-Kufīyy – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

an-Nasā’īyy: „Vertrauenswürdig, zufriedenstellend.“ Abū Ḥātim: „Ṣālīḥ al-Ḥāḍīṭ.“ al-Ijjlīyy: „Bestätigt (Ṭhabat).“ ad-Daraqutnīyy: „Vertrauenswürdig, tugendhaft.“ Yaḥyā ibn Mā’in: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Der Imām, der Verehrer, der Beweistüchtige.“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig, Verehrer, zufriedenstellend.“

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 2044; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 8332; Taqrīb at-Tahḏīb no. 5942]

[25] Abū Layṭ Āsīm ibn Kulāyb ibn Šahbab al-Jarmīyy al-Kufīyy al-Qutbanīyy (gest. 137 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa außer al-Bukhārī – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), bezichtigt des Irjā.

an-Nasā’īyy, al-Ijjlīyy, Yaḥyā ibn Mā’in, Ibn Shaḥīn und Yaqūb ibn Sufyān: „Vertrauenswürdig.“ Abū Ḥātim: „Rechtschaffen.“ Abū Dāwūd: „Er ist der vorzüglichste von den Leuten Kufa’s.“ Aḥmad ibn Ḥanbal: „Seine Überlieferungen sind Einwandfrei.“ Aḥmad ibn Ṣālīḥ al-Misrīyy: „Vertrauenswürdig und Ma’mūn.“ Alī ibn al-Madānīyy: „Mit ihm wird nicht argumentiert, worin er alleinstehend ist.“ Ibn Sā’d: „Vertrauenswürdig, man argumentiert mit ihm.“ al-Ḥākim: „Muslim argumentiert mit ihm.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt und Uqāyli in ad-Ḍu’afā. Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, bezichtigt des Irjā.“

[Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 4087; Taqrīb at-Tahḏīb no. 3075]

[26] Abū Āsīm Kulāyb ibn Šahbab al-Jarmīyy al-Kufīyy – ein Überlieferer von al-Bukhārī in Juz, Abū Dāwūd, at-Tirmidhīyy, an-Nasā’īyy und Ibn Mağāh – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), man erwähnt ihn auch unter den Prophetengefährten.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 5660; Iṣaba fī Taymīz aṣ-Ṣāḥabā no. 7534]

[27] ad-Dhahabī (raḥimahullāh) sagte als Einstufung zu dem Bericht:

هَذَا حَدِيثٌ حَسَنٌ . وَمُصْعَبٌ فَصَالِحٌ لَا بَأْسَ بِهِ . وَهَذَا يَقُولُهُ أَمِيرُ الْمُؤْمِنِينَ فِي حَقِّ عَائِشَةَ مَعَ مَا وَقَعَ بَيْنَهُمَا ، فَرَضِيَ اللَّهُ عَنْهُمَا

„Diese Überlieferung ist gesund und Muṣʿab ist rechtschaffen (und), er ist Einwandfrei; Und diese Aussage des Āmīr al-Mu’minīn über Ā’išha ist wahr, mit dem, was zwischen ihnen vorgefallen war. Möge Allāh mit ihnen zufrieden sein.“

[Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 148]

[28] Abū Abbās Muḥammad ibn Yaqūb ibn Yusūf ibn Ma’qal ibn Sinān ibn Abdullāh al-Asām al-Ma’qālīyy, al-Shāybanīyy an-Nisāburīyy (gest. 346 n.H) ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Ḥāfīẓ.

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 3297]

[29] Abū Umayyāh Muḥammad ibn Ibrāhīm ibn Muslim ibn Salim al-Tarasušīyy al-Khuza’īyy (gest. 273 n.H) – ein Überlieferer von at-Tirmidhīyy und an-Nasā’īyy – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

Abū Dāwūd: „Vertrauenswürdig.“ Abū Bakr al-Khallal: „Er war der führender  Ḥāḍīṭgelehrte seiner Zeit gewesen.“ Ibn Yunūs: „Ḫasan al-Ḥāḍīṭ.“ al-Hākīm: „Wahrhaftig, hatte viel Wahn.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, Ḥāḍīṭgelehrte, hat Wahn.“

[al-Mizzīyy, Tahḏīb al-Kamāl no. 5032; ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 9051; Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 5700]

[30] Abū Ḥafṣ Umar ibn Yunūs ibn al-Qāsīm al-Hanafiyy al-Yamāmīyy (gest. 206 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 4984]

[31] Abū Ammar Ikrima ibn Ammar ibn Uqbah ibn Ḥabīb al-Ijjlīyy al-Yamāmīyy al-Baṣrīyy (gest. 159 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), bestätigt (Ṭhabat) und ein Mudallis.

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 4688] Siehe auch hier.

[32] Abū Zumāyl Simāk ibn al-Wālid al-Hanafiyy al-Yamāmīyy – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa außer al-Bukhārī – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

Abū Zu’rāh, Aḥmad ibn Ḥanbal, Yaḥyā ibn Mā’in, al-Ijjlīyy und Ibn Ḥibbān: „Vertrauenswürdig.“ Abū Ḥātim: „Wahrhaftig, Er ist Einwandfrei.“ al-Bazzār: „Prominent (Mašur).“ an-Nasā’īyy: „Es gibt nichts falsches in ihm.“  Ibn Abd al-Barr: „Sie waren übereinstimmend, dass er Vertrauenswürdig ist.“ Ibn Khalfūn erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt und Ibn Khuzāymah, Abū Awanāh und al-Ḥākim authentifizierten ihn in ihren Ṣaḥīḥ-Werken. ad-Dhahabī: „Muḥaddīth.“ Ibn Ḥājar: „Es gibt nichts falsches in ihm.“

[al-Mizzīyy, Tahḏīb al-Kamāl no. 2583; ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 1112; Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 2628]

[33] Abū Abdullāh al-Ḥākim (raḥimahullāh) kommentierte:

هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحٌ عَلَى شَرْطِ مُسْلِمٍ , وَلَمْ يُخَرِّجَاهُ

„Diese Überlieferung ist authentisch nach den Kriterien von Muslim, doch hat er es nicht aufgenommen.“

ad-Dhahabī (raḥimahullāh) sagte:

على شرط مسلم

„Nach den Kriterien von Muslim.“

[Talkhīs Mustadrak (2/440)]

Shāykh’ūl-Islām Ibn Taymīyyah (raḥimahullāh) kommentierte:

فروى أبو نعيم بالإسناد الصحيح

„Jenes überliefert (auch) Abū Nu’āym mit einer authentischen Kette.“

[Minhāj as-Ṣunnāh (5/580)]

Der Āmīr al-Mu’minīn fī’l Ḥāḍīṭ Ibn Ḥājar (raḥimahullāh) kommentierte:

صَحِيحٌ

„Authentisch!“

[al-Dirayah fī Takhrij Aḥadith al-Hidayah (2/138)]

[34] Abū Yaqūb Iṣḥāq ibn Isā at-Ṭabbā‘ al-Bagdadīyy (gest. 214 n.H) – ein Überlieferer von Muslim, at-Tirmidhīyy, an-Nasā’īyy und Ibn Mağāh – ist Wahrhaftig (Sadūq).

Ṣālīḥ ibn Muḥammad al-Jazrīyy: „Er ist Einwandfrei, Wahrhaftig.“ Abū Ḥātim: „Wahrhaftig.“ Abū Ya’lā al-Khaliliyy: „Vertrauenswürdig, man ist sich auf ihn einig gewesen.“ al-Bukhārī: „Mašur al-Ḥāḍīṭ.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig.“

[Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 459; Taqrīb at-Tahḏīb no. 375]

[35] Abū Muḥammad oder Abū Zakarīyyah Yaḥyā ibn Salim al-Makkīyy al-Ṭa’ifīyy al-Qurāyshīyy (gest. 193 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Wahrhaftig (Sadūq), besaß ein schlechtes Gedächtniskraft (sayi‘ al-Ḥifẓ) und seine Überlieferungen von Ubāydullāh ibn Umar sind Schwach (Ḍā’if).

ad-Daraqutnīyy: „Er besaß ein schlechtes Gedächtnis.“ Abū Aḥmad al-Ḥākim: „Er war laut ihnen kein Ḥāfīẓ.“ Zakarīyyah ibn Yaḥyā as-Sajjīyy: „Wahrhaftig, hatte aber Einbildungen in den Überlieferungen und berichtet fehlerhafte Berichte von Ubāydullāh ibn Umar. Er war bei Aḥmad nicht gelobt.“ Ibn Shaḥīn: „Jayiz al-Ḥāḍīṭ und er war ein rechtschaffener Mann.“ an-Nasā’īyy und Abū Bashār ad-Dawlābīyy: „Er ist nicht stark.“ Ibn Adīyy: „Er ist Einwandfrei.“ Abū Ḥātim: „Shāykh, rechtschaffen, er hat die Stellung eines Wahrhaftigen, doch war er kein Ḥāfīẓ. Schreibt seine Überlieferungen auf, werden damit aber nicht argumentiert.“ Aḥmad ibn Ḥanbal, Yaḥyā ibn Mā’in, Ibn Sā’d und al-Ijjlīyy: „Vertrauenswürdig.“ al-Bukhārī: „Sollte al-Ḥumāydī von ihm berichten, so ist er darin rechtschaffen (Ṣālīḥ).“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt und Uqāyli erwähnt ihn ad-Ḍuʻafāʼ. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥājar: „Wahrhaftig, schlechtes Gedächtnis und seine Berichte von Ubāydullāh ibn Umar sind äußerst schlecht.“

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 5092; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 10367; Taqrīb at-Tahḏīb no. 7563]

[36] Abū ʿUṯmān Abdullāh ibn ʿUṯmān ibn Kathīm al-Qarīyy al-Makkīyy (gest. 132 n.h) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa außer al-Bukhārī – ist Wahrhaftig (Sadūq).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 3466]

[37] Ubāydullāh ibn Iyād ibn Amr al-Qarīyy al-Hijazīyy – ein Überlieferer von al-Bukhārī – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 4328]

[38] Abū al-Wālid Abdullāh ibn Šaddād ibn Usama al-Layṭīyy al-Madānīyy al-Kufīyy (gest. 83 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Rechtsgelehrte (Faqih).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 3382]

[39] Ibn Kathīr (raḥimahullāh) sagte zu dieser Überlieferung:

تَفَرَّدَ بِهِ أَحْمَدُ ، وَإِسْنَادُهُ صَحِيحٌ

„Dieser Ausspruch wird nur bei Aḥmad erwähnt und die Überlieferungskette ist authentisch.“

[al-Bidayāh wā’n Nihayāh (7/312)]

Abū Abdullāh al-Ḥākim (raḥimahullāh) überliefert dies über seine Kette, mit einen ähnlichen Inhalt und kommentierte:

هَذَا حَدِيثٌ صَحِيحٌ عَلَى شَرْطِ الشَّيْخَيْنِ وَلَمْ يُخَرِّجَاهُ ،

„Diese Überlieferung ist authentisch, nach den Kriterien der beiden Shaykhāyn, doch nahmen sie ihn nicht auf.“

[Mustadrak no. 2583]

ad-Dhahabī (raḥimahullāh) kommentierte:

على شرط البخاري ومسلم

„Nach den Kriterien von al-Bukhārī und Muslim.“

[Talkhīs (2/443)]

al-Ḥāfīẓ Abū’l-Ḥāssan al-Haythamīyy (raḥimahullāh) sagt:

رواه أبو يعلى ورجاله ثقات

„Bericht von Abū Ya’lā und seine Männer sind Vertrauenswürdig.“

[Majmā az-Zawa’id no. 10444]

[40] Abū Iṣḥāq Ibrāhīm ibn Sā’id al-Jawhārīyy at-Tabarīyy al-Bagdadīyy (gest. 250 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa außer al-Bukhārī – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und Ḥāfīẓ.

Yaqūb ibn Abbās: Ich fragte Aḥmad ibn Ḥanbal über Ibrāhīm ibn Sā’id: „War er ein Weggefährte von Ibn Uyayna?“ Er sagte: „Er schrieb von ihm in alten Zeiten (d.h. bevor Sufyān an Verwirrung litt).“ Ich fragte: „Soll ich von ihm schreiben?“ Er sagte: „Ja.“ an-Nasā’īyy, ad-Daraqutnīyy und Abū Ya’lā al-Khaliliyy: „Vertrauenswürdig.“ al-Khaṭīb: „Vertrauenswürdig, bestätigt und Autor vieler Musnad’s.“ Abū Ḥātim: „Er wird unter den Wahrhaftigen erwähnt.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. Ibn Asākīr: „Er ist authentisch.“ al-Mizzīyy: „Vertrauenswürdig, er starb auf dem Wege Allāh’s.“ ad-Dhahabī: „Ich sage: Dieser Mann war Vertrauenswürdig und ein Ḥāfīẓ.“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig, Ḥāfīẓ; man sprach gegen ihn ohne jegliche Beweise.“

[Ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 2181; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 218; Taqrīb at-Tahḏīb no. 179]

[41] Abū Dāwūd Suāyman ibn Qarn ibn Mu’aḍh at-Tamimīyy ad-Dubā’īyy – ein Überlieferer von Muslim und at-Tirmidhīyy – ist Schwach (Ḍā’if), Schlechtes Gedächtnis (Sayi‘ al-Ḥifẓ) und ein Schiite.

Aḥmad: „Vertrauenswürdig.“ Und: „Ich sehe in ihm nichts falsches, aber er ging was Schiismus betrifft ins Extreme.“ Ibn Abī Shāybah und an-Nasā’īyy: „Nicht stark.“ Abū Dāwūd: „Schiite.“ Abū Zu’rāh: „Er ist nicht zugelassen.“ Abū Ḥātim: „Er ist nicht überzeugend.“ Ibn Mā’in: „Ḍā’if.“ Und: „Er ist ein nichts.“ Alī ibn al-Madānīyy: „Nicht stark, war aber rechtschaffen.“ Ibn Adīyy: „Er berichtet mehrere Überlieferungen über die Vorzüge der Ahl-l-Bāyt und andere Dinge. Befolgt nicht seine Überlieferungen; er ist jedoch besser als Sulāyman ibn Aqram.“ Ibn Ḥibbān: „Übler Rāfiḍī.“ Uqāyli, as-Sajjīyy und Abū’l-Arab erwähnt ihn in ad-Du’afā. Ibn Kaṭīr: „Fallengelassen (Matruk).“ Ibn Qattān, Ibn Asākīr, an-Nawāwīyy und aḏ-Ḏhahabī: „Schwach.“ Ibn Ḥājar: „Schlechtes Gedächtnis und Schiite.”

[an-Nasā’īyy, ad-Duāfa wā’l Matrūkīn no. 251; Ibn Kathīr, al-Bidayāh wā’n Nihayāh (5/188); ad-Dhahabī, Mizān al-I’tidāl no. 3559; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 367; Taqrīb at-Tahḏīb no. 2600]

[42] Abū Ḏuha Muslim ibn Sabiḥ al-Kufīyy al-Hamdānīyy (gest. 100 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā) und tugendhaft (Faḍl).

Yaḥyā ibn Mā’in, Aḥmad ibn Ḥanbal, al-Ijjlīyy, Abū Zu’rāh, an-Nasā’īyy und Ibn Sā’d: „Vertrauenswürdig.“ Ibn Ḥibbān erwähnt ihn in at-Ṭhiqāt. ad-Dhahabī: „Vertrauenswürdig und Beweistüchtig.“ Ibn Ḥājar: „Vertrauenswürdig und tugendhaft.“

[ad-Dhahabī, Siyār A’lām an-Nubū’lā no. 1027; Ibn Ḥājar, Tahḏīb at-Tahḏīb no. 9237; Taqrīb at-Tahḏīb no. 6632]

[43] Abū Ā’išha Masrūq ibn al-Ajdā‘ ibn Mālik ibn Umayyāh al-Hamdānīyy al-Wadā’īyy al-Kufīyy (gest. 63 n.H) – ein Überlieferer aller Kuṭṭub-Siṭṭa – ist Vertrauenswürdig (Ṭhiqā), Rechtsgelehrte (Faqih) und Verehrer (Abid).

[Ibn Ḥājar, Taqrīb at-Tahḏīb no. 6601]

[44] Es stufte sie Ibn Ḥājar (raḥimahullāh) als:

سَنَدُهُ حَسَنٌ

„Die Überlieferungskette ist gesund.“

[Fatḥūl-Barī (13/299)]

al-Ḥāfīẓ Ibn Kathīr (raḥimahullāh) sagte dazu:

قُلْتُ وَسُلَيْمَانُ بْنُ قَرْمٍ قَدْ تَكَلَّمُوا فِيهِ ، وَلَكِنَّ الْإِسْنَادَ الْأَوَّلَ يَشْهَدُ لَهُ كَمَا أَنَّ هَذَا يَشْهَدُ لِذَاكَ فَهُمَا مُتَعَاضِدَانِ

„Ich sage, dass die beiden vorgenannten Aussprüche einander bestärken, obgleich der Überlieferer Sulaymān ibn Qarn verurteilt wurde.“

[al-Bidayāh wā’n Nihayāh (7/337)]

Wir sagen, dass sie tatsächlich gestärkt werden kann, welches im Werk as-Shar’iyyah von Imām Abū Bakr al-Ājjūrīyy (raḥimahullāh) durch eine gesunde Kette verzeichnet ist:

أَخْبَرَنَا أَبُو عَبْدِ اللَّهِ أَحْمَدُ بْنُ الْحَسَنِ بْنِ عَبْدِ الْجَبَّارِ الصُّوفِيُّ ، قَالَ : حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ بَكَّارٍ ، قَالَ : حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ زَكَرِيَّا ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي زِيَادٍ ، قَالَ : سَأَلْتُ سَعِيدَ بْنَ جُبَيْرٍ عَنْ أَصْحَابِ النَّهَرِ ؟ فَقَالَ : حَدَّثَنِي مَسْرُوقٌ ، قَالَ : سَأَلَتْنِي عَائِشَةُ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَا ، فَقَالَتْ : “ هَلْ أَبْصَرْتَ أَنْتَ الرَّجُلَ الَّذِي يَذْكُرُونَ ذَا الثُّدَيَّةِ ؟ “ قَالَ : قُلْتُ : لَمْ أَرَهْ ، وَلَكِنْ قَدْ شَهِدَ عِنْدِي مَنْ قَدْ رَآهُ ، قَالَتْ : “ فَإِذَا قَدِمْتَ الأَرْضَ فَاكْتُبْ إِلَيَّ بِشَهَادَةِ نَفَرٍ قَدْ رَأَوْهُ أُمَنَاءٍ “ فَجِئْتُ وَالنَّاسُ أَشْيَاعٌ قَالَ : فَكَلَّمْتُ مِنْ كُلِّ سَبْعَ عَشْرَةَ مِمَّنْ قَدْ رَآهُ قَالَ : فَقُلْتُ : كُلُّ هَؤُلاءِ عَدْلٌ رِضًى ، فَقَالَتْ : “ قَاتَلَ اللَّهُ فُلانًا ، فَإِنَّهُ كَتَبَ إِلَيَّ أَنَّهُ أَصَابَهُ بِمِصْرَ “ . قَالَ إِسْمَاعِيلُ : قَالَ يَزِيدُ : وَحَدَّثَنِي مَنْ ، سَمِعَ عائشة رَضِيَ اللَّهُ عَنْهَا تَقُولُ : سَمِعْتُ رَسُولَ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ ، يَقُولُ : “ إِنَّهُمْ شِرَارُ أُمَّتِي يَقْتُلُهُمْ خِيَارُ أُمَّتِي “ قَالَتْ : وَمَا كَانَ بَيْنِي وَبَيْنَهُمْ إِلا مَا كَانَ بَيْنَ الْمَرْأَةِ وَأَحْمَائِهَا

Uns berichtete Abū Abdullāh Aḥmad ibn al-Ḥāssan ibn Abd al-Jabbār al-Sufīyy der sagte: Uns berichtete Muḥammad ibn Bukāyr der sagte: Uns berichtete Ismā’il ibn Zakarīyyah von Yazīd ibn Abī Ziyād der sagte: Ich fragte Sā’id ibn Musayyīb (raḥimahullāh) über die Leute von Naharwan, worauf er sagte: Mir erzählte Masrūq (raḥimahullāh) der sagte: „Mich fragte Ā’išha (raḍiallāhu anha) über sie aus und sie sagte: „Hast du den Mann gesehen, den man Dū Ṭudayyah nennt (und getötet wurde)?“ Er sagte: „Ich habe ihn nicht gesehen.“ Sie wies ihn an, Augenzeugen für dieses Geschehnis zu finden. Er kehrte nach Kufa zurück und erhielt zehn Zeugenschaften von jeder der sieben Gruppen. Er kam zurück zu ihr und verlas ihr alle. Sie fragte, ob einer von ihnen ihn gesehen hat. Er (Masrūq) sagte: „Ich fragte sie und ein jeder von ihnen sah ihn.“ Sie sagte: „Möge Allāh den so und so bekämpfen, denn er schrieb mir, er hätte ihn nahe des Nils in Ägypten getötet.“ Es sagte Ismā’il: Yazīd berichtete: und mir berichtete, der Ā’išha gehört hat, dass sie sagte: Ich hörte den Gesandten Allāh’s sagen: „Sie sind die Übelsten meiner Nation, die von den Besten meiner Nation getötet werden.“ Dann sagte sie: „Es war nichts zwischen mir und ihm (d.h. Alī), außer dem was zwischen einer Frau und ihrem Schwager geschieht.“

[Kitāb as-Shar’iyyah no. 57; Isnadū Ḫasan]

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Nach dem Verständnis der Salaf

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